»PROFS«
Die Studenten haben handfeste Probleme in rauhen Mengen: kaum erträglicher Arbeitsdruck durch Konstruktionsübungen, Klausuren, Praktika, Hilflosigkeit gegenüber den Launen und Finten ihrer Profs, Resignation vor der Borniertheit der Bürokratie.
Die Fachschafts-Funktionäre scheinen davon nichts zu wissen und tun nichts dagegen. Sie hocken in den Gremien der Profs (welch hohe Ehre für einen kleinen Studenten!), wo sie -- weit weg von ihrer Basis -- daran mitwirken, die Probleme der Profs zu lösen, nicht aber die unsrigen. Sie bemühen sich um Anerkennung bei den Profs und nicht um unsere ...
Wir scheißen auf diese Interessen-Verräter!!!
Seit ungefähr zwei Jahren haben verständige Fachschaftsvertreter mehrfach in wichtigen Sitzungen schwierige Verhandlungen über den eventuellen Wegfall der Physik-Klausuren des Herrn Boersch geführt.
Das Ergebnis dieser langwierigen Verhandlungen war insofern nicht negativ, als geklärt werden konnte, daß Herr Boersch von seinen unrechtmäßigen Klausuren freiwillig nicht würde abgehen wollen. Als daraufhin die Ad-hoc-Gruppen Maschinenbau und Physik in zwei Vorlesungen des Reaktionärs Boersch durch ihr zähes Auftreten Diskussionen über Sinn und Rechtmäßigkeit der Boersch-Klausuren erzwangen, da begriff die Mehrheit der Anwesenden endlich, wie sie bisher verschaukelt worden war: Die Klausuren sollten den Vorlesungsbesuch erzwingen.
Boersch, den Aufstand der Massen fürchtend, opferte grollend sein Druckmittel. Merke:
* Nicht schöne Reden oder Mauscheleien beschneiden die Macht der Professoren, sondern das solidarische Auftreten der Betroffenen!
* Wir brauchen keine Fachschaftsfunktionäre, die unsere Interessen bei den Professoren verschaukeln, sondern Fachschaftsvertreter, die die Ad-hoc-Gruppen unterstützen und in ihnen mitarbeiten.