Programm
45 amerikanische Industrielle bereisen vom 1. bis 5. Mai auf Initiative der Handelskammer Detroit Westdeutschland und fahren anschließend nach Skandinavien weiter, um das sogenannte »Detroiter Programm« zu verwirklichen. Dieses Programm beruht auf der Konzeption, daß die gegenwärtige Form der amerikanischen Wirtschaftshilfe im Ausland auf die Dauer psychologisch untragbar sei und Steuergelder dort verwende, wo sich richtiger ein Prozeß normaler Rentabilitäts-Wirtschaft zu vollziehen hätte. Nach dem Detroiter Programm sollen die wirtschaftlichen Hilfsaktionen der Vereinigten Staaten auf der Grundlage »Privatindustrie zu Privatindustrie« reformiert werden. Die amerikanischen Industriellen wollen mit geeigneten europäischen Firmen Verbindung aufnehmen, um zu Vereinbarungen über Investitionen und über eine Zusammenarbeit zu kommen.