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PK-Reminiszenzen hallten durch den Hamburger Aether. In alter Frische entdeckte der NWDR - Tagesecho - Reporter »leuchtende Augen voller Siegesfreude« bei den Landsern und »den unbeugsamen Entschluß, wieder an den Feind ranzukommen.« Es handelte sich um den einwöchigen Lüneburger Heide-Krieg zwischen »Blauland« und »Rotland«. Nach Schokoladensuppe und Gulasch gingen die Dänen gemeinsam mit den Briten gegen die norwegische Besatzungsbrigade los. Blauer Dänen-Oberbefehlshaber O. Kidde wurde schon am zweiten Manövertag vom roten Norweger-Befehlshaber Major Lars Obedal gekidnapt. Sonderrationen von 80 Zigaretten und drei Tafeln Schokolade richteten die abgesunkene Dänen-Moral wieder auf. Gegenseitige Partisanen-Aktivität verlieh den Kämpfen realistisches Kolorit. Ein roter Saboteur in Zivil entrollte mit einem ganzen Lkw voller Dänen. Ein roter Gefangener schaffte es nur teilweise, geheimste Operationspläne rechtzeitig zu verschlingen. Bei diversen Heidekrug-Manöverbällen rings um Soltau waren nicht nur die Blauen blau.