Ray Barnes, - DER SPIEGEL
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Ray Barnes,

• aus DER SPIEGEL 39/1994
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32, amerikanischer Kleinunternehmer, steht den Angehörigen Ermordeter mit einem Spezialdienst bei. Seit einem knappen Dreivierteljahr betreibt der Amerikaner gemeinsam mit Ehefrau Louise die Crime Scene Clean Up Services in Baltimore. Kaum haben Polizisten, Fingerabdruckspezialisten und Mediziner den Tatort verlassen, kümmern sich die Barnes um die Hinterlassenschaften des Verbrechens. Sie kratzen blutverschmierte Tapeten von den Wänden, verbrennen mit Blut vollgesogene Matratzen und entfernen mit dem Staubsauger die Kreide, mit der die Umrisse der Leiche auf den Teppich gemalt wurde. Letzte Blutspritzer läßt das Reinigungsteam mit Hilfe eines Enzyms verschwinden. »Das frißt«, so Barnes, »das Blut regelrecht auf, ein toller Stoff.« Barnes' Dienste sind für die Hinterbliebenen von 200 Dollar an aufwärts zu haben.

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