REQUIEM - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen
Zur Ausgabe
Artikel 34 / 64

Briefe

REQUIEM
• aus DER SPIEGEL 44/1960
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

REQUIEM

Tiefe Sorge erfüllt mich um Jens Daniel. Ich fürchte um seine Gesundheit. Noch nie war er in seinen Formulierungen so zahm und, pardon, beinahe anständig. Es wäre doch seht schade, wenn dieses Musterexemplar von Schreiberling von Reue geplagt irgendwo an einem stillen Ort leiden, müßte.

Berlin ALFRED MÜLLER JUN.

Bei Jens Daniels »Schlittern wegen Berlin« scheint die allgemeine Aufweichung und Annäherung politischer Standpunkte den Grad frommer Segenswünsche für den Kanzler erreicht zu haben.

Dortmund BEREND KOCH

Jenseits von Daniel!

Mulheim (Ruhr) HEINO FINK

Ihr letzter Jens-Daniel-Artikel unterscheidet sich auffällig von all ihren anderen guten. Sie kritisieren die Aufkündigung des Interzonenhandels nur, deshalb, weil sie keinen Erfolg verspricht. Sie nennen die Kündigung sogar durchaus-diskutabel und eine seriöse Reaktion!

Köln EMMA THEURER

Jammer, Jammer über Jammer-Daniel in der Löwengrube haben die Kräfte verlassen. Ermattet schlittert er über den Boden, unfähig, das Raubtier Bundesregierung, das er sonst so gern anging, in der Luft zu zerreißen. Der müdeste Jens seit Daniels Tagen. Oder war's vielleicht nur die Urlaubsvertretung?

Lübeck SILVIA TEN HOPE

Der uralte Witz, hier paßt er mal-wieder: »Daniel in der Elevengrube«.

Berlin W. SOMMERHOF

Zur Ausgabe
Artikel 34 / 64