Riesige Reservoirs
(Nr. 24/1995, Archäologie: Dürrekatastrophe führte zum Kollaps der Maya-Kultur)
Daß im Jahre 922 in Yucatan eine »Spitzentrockenheit« herrschte, mag richtig sein. Ebenso die vorangegangene Klimaveränderung über runde 120 Jahre. Dennoch dürfte dies für die Maya kein Grund zum Verlassen ihrer Tempelstädte gewesen sein, denn Yucatan war von einem gigantischen Kanalnetz durchzogen, und alle Maya-Städte verfügten über riesige Wasserreservoirs. In den vergangenen Jahrhunderttausenden ereigneten sich immer wieder weltweite Temperaturschwankungen. Dies ist ein wissenschaftliches Faktum - bloß nennt uns keiner der gescheiten Herren den Grund für die Klimaveränderungen. Unser Gegenwartsdreck kann es nicht gewesen sein. Und »Selbstverstümmelungen am Penis« halfen damals sowenig wie rituelle Geschwindigkeitsbeschränkungen heute. *UNTERSCHRIFT:
Beatenberg (Schweiz) ERICH VON DÄNIKEN Schriftsteller _(* Preisgekrönter Entwurf des ) _(Architektenteams Krüger, Schuberth und ) _(Vandreike. )
Modell des Berliner Parlaments- und Regierungsviertels*: Hier spielt die Musik
ZB / DPA