Robert Capa
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DER SPIEGEL 24/1954
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Robert Capa, 41, einer der renommiertesten Photoreporter der Welt, ist in Ausführung eines Auftrages der amerikanischen Zeitschrift »Life« im Kampfgebiet des Roten-Fluß-Deltas (Indochina) durch eine Mine getötet worden. Über seine gefährlichen Fronteinsätze sagte er: »Als Kriegsberichter ein Landungsunternehmen zu versäumen wäre dasselbe, wie wenn jemand nach fünf Zuchthausjahren ein Stelldichein mit Marilyn Monroe ausschlüge.« - Wenige Tage vorher war Robert Capas Geschäftsfreund, der in Zürich beheimatete Photoreporter Werner Bischof, 38, auf einer Forschungsreise in Peru beim Absturz seines Wagens in eine 500 Meter tiefe Schlucht getötet worden. Das Porträt Capas (Bild) ist eine Arbeit Werner Bischofs.