Roma - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen
Zur Ausgabe
Artikel 3 / 97

Hausmitteilung Roma

• aus DER SPIEGEL 37/2010
Fichtner, Roma in Aubervilliers
Fichtner, Roma in Aubervilliers

Fichtner, Roma in Aubervilliers

Foto: MYR MURATET
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

In einer weltweit als schockierend empfundenen Brandrede über Frankreichs innere »Unsicherheit« hatte Präsident Nicolas Sarkozy, 55, Ende Juli die vermeintlichen Feinde benannt: Kriminelle, Immigranten und, vor allem, die Minderheit der Roma. Jetzt hat im Geburtsland der Menschenrechte eine in Westeuropa lange Zeit undenkbare Vertreibung begonnen. SPIEGEL-Reporter Ullrich Fichtner, 45, ging mit dem Fotografen Myr Muratet, 51, in Paris den Spuren der verfolgten Minderheit nach, deren Verstecke schwer zu finden sind. Er sah menschenunwürdige Slums und traf Roma, die in Regensburg gelebt hatten. »Sarkozy hat sich, getrieben von Misserfolgen und Affären, Sündenböcke gesucht und in den Roma gefunden«, so Fichtner (Seite 104).

Zur Ausgabe
Artikel 3 / 97