Ronaldo - DER SPIEGEL
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Hausmitteilung Ronaldo / Island / SPIEGEL EDITION GESCHICHTE

• aus DER SPIEGEL 40/2018
Buschmann, Mayorga, Windmann in Las Vegas
Buschmann, Mayorga, Windmann in Las Vegas

Buschmann, Mayorga, Windmann in Las Vegas

Foto: MARIA FECK / DER SPIEGEL
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Es ist ein schwerwiegender Vorwurf, den eine Frau aus den USA erhebt: Kathryn Mayorga, 34, aus Las Vegas behauptet, Cristiano Ronaldo, 33, habe sie vor neun Jahren nachts in einem Hotel vergewaltigt. Der Fußballstar kaufte ihr Schweigen im Zuge eines zweifelhaften Vertrags, über den ein SPIEGEL-Team erstmals vor anderthalb Jahren berichtet hatte. Ronaldos Vertreter werteten den Artikel als »journalistische Fiktion«. Nun tritt das mutmaßliche Opfer trotz des Schweigeabkommens an die Öffentlichkeit. Und nicht nur das: Die Amerikanerin verklagt den Superstar. Dabei hilft ihr ein Dokument – das auch dem SPIEGEL vorliegt –, in dem die Nacht aus Ronaldos Sicht geschildert wird. Demnach hat Kathryn Mayorga mehrfach »Nein« und »Stopp« gesagt. »Wir hätten gern gehört, was Cristiano Ronaldo zu den Vorwürfen und natürlich auch zu diesem Dokument sagt«, berichten die Redakteure Antje Windmann und Rafael Buschmann, »doch all unsere Versuche, mit ihm zu sprechen, wurden abgeblockt.«zum Artikel 

Als Multimediaredakteurin Alexandra Frank im März zum Skifahren im Norden Islands war, deutete abends im Restaurant ihr Tourguide auf einen älteren Herrn am Nachbartisch und sagte: »Du bist doch Journalistin. Über diese Stadt hier musst du mal schreiben – und über den da. Das ist der wichtigste Mann Islands.« Also erkundigte sich Frank nach dem Unternehmer Róbert Guðfinnsson und nach der Geschichte von Siglufjörður, dem Hafenort am nördlichen Polarkreis, der einmal die »Welthauptstadt des Herings« war, bevor er sich in eine Geisterstadt verwandelte. Gemeinsam mit der Wirtschaftsredakteurin Simone Salden reiste Frank erneut nach Island, um zehn Jahre nach der Finanzkrise dem Wirtschaftswunder des Landes nachzuspüren. »Gemeinhin lobt man Köpfe aus dem Silicon Valley dafür, dass sie offen über das Scheitern sprechen«, sagt Salden, »aber die Einwohner von Siglufjörður können viel anschaulicher darüber berichten, wie das wirklich geht: hinfallen – und wieder aufstehen.« Die Koproduktion der beiden Redakteurinnen umfasst den Text in diesem Heft sowie die Visual Story, eine Multimediareportage in der SPIEGEL-App, die wöchentlich mit wechselnden Themen erscheint. Diesmal zeigt sie Videos der wichtigsten Protagonisten aus Siglufjörður, historische Vorher-nachher-Slider sowie eine umfangreiche Bildstrecke. Zum Artikel 

Erst war es nur eine der vielen eigentümlichen Ideen des Mittelalters: Mit einem Kaiser an der Spitze wollten die Menschen das Römische Reich der Antike fortsetzen, obwohl das Imperium da bereits zum größten Teil nördlich der Alpen lag. Doch dann hielt das so entstandene Reich mehr als acht Jahrhunderte lang. Der 1871 gegründete erste deutsche Nationalstaat war dagegen schon nach 47 Jahren am Ende. Die neue SPIEGEL EDITION GESCHICHTE präsentiert die wichtigsten Köpfe dieser Zeit – von Karl dem Großen bis Wilhelm II. – in Porträts, Analysen und Gesprächen mit Historikern. Das Heft »Die deutschen Herrscher« erscheint am Dienstag.

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