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DER SPIEGEL 27/1948
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Oesterreichs Wirtschaft liegt der deutschen um zwei Währungsreform-Längen voraus. Die Schaufenster strotzen von Waren. In Gaststätten kostet eine Mahlzeit »schwarz« nur 25 Prozent mehr als gegen Marken. Die Preise sind hoch. Der Geldmangel führt zu Absatzstockungen und ersten Entlassungen. Oesterreichs Finanziers erwarten eine Milderung der Geldknappheit durch weitere Freigaben der gesperrten Konten Anfang Juli und im Oktober. Ueber 1000 Firmen mußten den Konkurs .