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• aus DER SPIEGEL 33/1949
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Westdeutschlands Wähler stehen buchstabierend vor den Litfaßsäulen. Zum ersten Bundestag muß das ganze ABC für die Bezeichnung der fast 30 Parteien und Wahlgemeinschaften herhalten. FDP-LDP-DVP, CDU-CSU, SPD und KPD kandidieren in allen elf Ländern der Trizone. In Bayern außerdem noch die WAV (Wirtschaftliche Aufbauvereinigung) und die Bayern-Partei, in Schleswig-Holstein der SSW (Südschleswigsche Wählerverband), in Hamburg und Bremen die Vereinigung der Fliegergeschädigten (und Sparer), die Interessengemeinschaft für Flüchtlinge und Ausgewiesene, in Württemberg die Freie Wählergruppe und die Wählervereinigung Notgemeinschaft, in Südbaden eine SZT (Sammlung zur Tat) und in Nordrhein-Westfalen die Rheinisch-Westfälische Volkspartei. Die RSF (Radikal-soziale Freiheitspartei) steht in den Wahllisten Hamburgs, Schleswig-Holsteins, Württembergs und Nordrhein-Westfalens. DP, DRP, DKP und das Zentrum kandidieren hauptsächlich in Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Hamburg. Aus dem Buchstabengewirr der Wahlplakate sind nur 70 unabhängige Kandidaten herauszulesen.

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