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Der Regisseur dieses deutschen Kriegsfilms (1957) Frank Wisbar, der wegen seiner jüdischen Frau aus Deutschland emigrieren mußte, erzählt die Tragödie einer blessierten Generation. Ein Seekadett (Hansjörg Felmy) wird vom väterlichen Flottillenchef zum Gardinenaufhängen zu dessen Frau (Sabine Bethmann) geschickt. Zwischen dem jungen Soldaten und der Frau des Vorgesetzten entwickelt sich eine verbotene Liebe, der beide entsagen: Die Frau widmet sich ganz der Pflege ihres später schwerverwundeten Mannes, der junge Marinesoldat stürzt sich in den Kampf. Kriegsfilmtypisch verdeckt das private Drama die nationale Tragödie, wird die Schuld der Väter durch die ödipalen Verstrickungen der Söhne verdeckt.