Schiebung - DER SPIEGEL
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Schiebung

• aus DER SPIEGEL 51/1948
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Sechzig westdeutsche Firmen wurden an der mitteldeutschen Hoheitsgrenze zu Devisenschiebern und Schmugglern. Schon vor der Währungsreform hatten sie für 100 Millionen RM Eisen- und Stahlwaren illegal in die Ostzone geliefert. In D-Mark wurden bisher für 20 Millionen Abschlüsse festgestellt. Ostzonenfirmen (darunter Texta und Balorex, Berlin) lieferten Damenstrümpfe und Textilien dagegen. Für 8 Millionen D-Mark Geld und Waren sind bisher sichergestellt worden. Die drei Hauptbeteiligten Cäsar, Branden und Bonacker wurden gegen 20000 D-Mark Kaution vorläufig freigesetzt. Die KPD ist an den Schiebungen nicht beteiligt.

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