Schnelle Eskalation - DER SPIEGEL
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Schnelle Eskalation

• aus DER SPIEGEL 41/1981
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Ein düsteres militärstrategisches Szenario präsentierten zwei Bundeswehr-Offiziere dem Kabinett und Fraktionsexperten im abhörsicheren Simultanraum des Verteidigungsministeriums am Mittwoch letzter Woche. Mit verteilten Rollen -- der eine für die Nato, der andere für den Warschauer Pakt sprechend -- spielten die beiden Offiziere die Folgen eines ausschließlich mit konventionellen Mitteln vorgetragenen Angriffs aus dem Osten durch. Bilanz: Gleichgültig ob der Warschauer Pakt mit einer angenommenen Vorbereitungszeit von nur vier Tagen gleichsam aus dem Stand angreifen oder sich in 15 Tagen optimal vorbereiten würde und so auch den Verteidigern Zeit für die Mobilisierung ließe -die Nato stünde in beiden Fällen binnen kurzem vor der Entscheidung über die nukleare Eskalation. Ein Teilnehmer: »Konventionell hätten wir große Schwierigkeiten, so standzuhalten, daß Zeit für politische Schritte gewonnen würde.«

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