Mit einer neuen Variante wenden sich Elektronikfirmen an den Spieltrieb, die Bequemlichkeit und die Konsumfreude vieler Amerikaner: Shopping per Computer. Ein Heimrechner und ein spezielles Modem genügen, um rund um die Uhr Waren aller Art, vom Spielzeug bis zur Waschmaschine, zu bestellen, ohne daß der Konsument sein Haus verlassen muß. Seit der erste Service dieser Art 1981 eingerichtet wurde, konnten manche Versandhändler ihren Jahresumsatz verdoppeln. Als Benutzungsgrundgebühr zahlen die Computer-Shopper jährlich umgerechnet 70 Mark. Von den schnellen Profiten ermuntert, wollen nun auch die Großkonzerne CBS, IBM und der Warenhausgigant Sears den Einkauf per Computer ermöglichen. Mitte der 90er Jahre, so schätzen US-Marktforscher, werden drei von vier Haushalten in den USA mit Computern bestückt sein.
Dieser Ausdruck wurde am 17.10.2026 erstellt und ist ausschließlich für den persönlichen Gebrauch lizenziert.
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