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Briefe

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• aus DER SPIEGEL 51/1966
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

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Sie haben in Ihrer Serie »Der Orden unter dem Totenkopf« auch über mich berichtet. Dabei haben Sie ein Dokument - Brief von »Wieland II« - erwähnt, in dem ich als homosexuell bezeichnet werde. Ferner wird in diesem Dokument behauptet, ich sei von Herrn Bell erpreßt worden?

Der aufmerksame Leser wird möglicherweise erkannt haben, weshalb damals über mich von »Wieland II« diese unrichtigen Behauptungen aufgestellt wurden und daß der SPIEGEL sich dieselben nicht zu eigen gemacht hat. Da in dem Artikel jedoch gleichzeitig über Personen berichtet wird, die tatsächlich homosexuell waren, und auch eine Äußerung des damaligen Parteirichters Buch zitiert wird, die Anlaß zu falschen Vorstellungen über mich geben könnte, lege ich Wert auf die Feststellung, daß ich nicht homosexuell veranlagt bin, mich auch niemals in dieser Richtung betätigt habe und auch niemals von einem Herrn Bell erpreßt worden bin.

München GRAF Du MOULIN ECKART

Die in der Serie aufgestellte Behauptung: »1936 trat der Kyffhäuserbund geschlossen der SS bei« ist völlig unzutreffend.

Wir betonen besonders, daß selbst die westlichen Siegermächte die einschlägigen Kontrollrats -Direktiven in bezug auf den Kyffhäuserbund im Jahr 1952 aufgehoben, ihren Irrtum eingesehen, uns von der Diffamierung als NS- und militaristische Organisation befreit und uns auch den Anspruch auf unser altes Vermögen wieder zugesprochen haben.

Wiesbaden E. H. BLEYER

Bleyer*

* Generalleutnant a. D. und Präsident des Deutschen Soldatenbundes Kyffhäuser e. V.

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