Stephanie Denzler - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen
Zur Ausgabe
Artikel 124 / 124

Stephanie Denzler

• aus DER SPIEGEL 7/2002
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Stephanie Denzler, 27, Rechtsanwältin und Oberbürgermeisterkandidatin (CSU) bei den bayerischen Kommunalwahlen Anfang März, hat prominente Wahlhelfer. Für die Aufsteigerin im bayerischen Günzburg hat sich neben dem vom bayerischen Ministerpräsidenten geschassten Justizminister Alfons Sauter auch der ehemalige Bundesfinanzminister Theo Waigel als »One-Dollar-Man« angeboten. Da »der Edmund Stoiber zurzeit viel Boden in Norddeutschland gutmachen muss«, so die Nachwuchskandidatin, hat Berater Theo kurzerhand den Ministerpräsidenten aus Baden-Württemberg, Erwin Teufel (CDU), für einen Wahlkampfauftritt gewonnen. Ihre erste große Amtshandlung als Oberbürgermeisterin, hofft die Jungpolitikerin, werde die Einweihung des riesigen Vergnügungsparks, Legoland Deutschland sein, der ihre Kommune reich machen soll. Mit Berater Theo Waigel rede sie oft über das Spielzeugland. »Er sagt, wir stehen jetzt an einem ganz entscheidenden Punkt der Entwicklung - so wie die Kleinstadt Nürnberg im Mittelalter.«

Zur Ausgabe
Artikel 124 / 124