Steuern - DER SPIEGEL
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Steuern

• aus DER SPIEGEL 28/1953
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Von einer nordrhein-westfälischen Arbeitsgemeinschaft wurde dem Bundesfinanzminister vorgeschlagen, alle direkten Steuern abzuschaffen und dafür die Umsatzsteuer zu erhöhen. Nach diesem Plan würden Lohn-, Einkommen- und Körperschaftssteuer fortfallen. Dafür wäre eine differenzierte Erhöhung der Umsatzsteuer vorzunehmen, von der die wichtigsten lebensnotwendigen Waren ausgenommen würden. Es wurde berechnet, daß eine Umsatzsteuer-Erhöhung auf etwa 9 Prozent erforderlich wäre, die im Durchschnitt zu einer Preiserhöhung von 7 Prozent führen würde. Sachverständige meinen, für einen Großteil der kleinen Lohn- und Einkommensteuerzahler würde sich nach den Berechnungen eine Besserstellung ergeben, da die Preiserhöhung für ihren Konsum geringer wäre als die jetzt zu entrichtende Lohn- und Einkommensteuer. Entscheidend aber wäre eine radikale Vereinfachung der Steuerverwaltung.

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