STÖRVERBOT
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DER SPIEGEL 28/1959
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Die Regierung der DDR hatte umfangreiche Maßnahmen vorbereitet, um die Wahl des Bundespräsidenten in Berlin zu stören. Neben Flugblatt-Aktionen und Demonstrationen in Westberlin war geplant, die Autobahn Helmstedt-Berlin für Bundestagsabgeordnete zu sperren, den gesamten Interzonenverkehr nach Berlin für die Dauer der Bundesversammlung einzustellen und die Berliner S-Bahn über den neuen Außenring umzuleiten, so daß Westberlin ohne Schnellbahn gewesen wäre. Obwohl diese Maßnahmen bis in alle Einzelheiten vorbereitet waren, mußte sich die SED auf deklamatorische Proteste gegen die Bundesversammlung beschränken. Moskau verbot sämtliche Störaktionen.