FLÜCHTLINGE Terrorist zum Schein
Fingierte Terrordrohungen werden für die Sicherheitsbehörden immer mehr zum Problem. Gezielte Diffamierungen anderer als Terrorverdächtige häufen sich ebenso wie Versuche von Flüchtlingen, mit falschen Angaben über angebliche terroristische Bedrohungen Asyl zu erschleichen. So ging die zeitweilige Schließung der US-Konsularabteilung in Berlin vor zwei Wochen auf die Angaben des Palästinensers Walid M. zurück, der sich in einem Brief an die US-Botschaft in Damaskus selbst als potenziellen Attentäter bezeichnete und mit Anschlägen in Berlin drohte. Als M. kurz darauf auf dem Prager Flughafen in Begleitung von Frau und Kind festgenommen wurde, stellte er sofort einen Asylantrag. Seine Behauptung, Verbindung in die terroristische Szene zu haben, nahmen ihm weder die Prager Behörden noch das deutsche Bundeskriminalamt ab. M. wurde in ein Asyl-Sammellager eingewiesen.