Tierische Gewinne - DER SPIEGEL
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MASTSKANDAL Tierische Gewinne

• aus DER SPIEGEL 46/2001
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Der im Januar aufgeflogene bayerische Schweinemastskandal soll für die beteiligten Tierärzte erhebliche finanzielle Folgen haben: Die Staatsanwaltschaft in Regensburg will bei den Ärzten den Gewinn abschöpfen, den sie mit dem Verkauf illegaler Tiermedikamente erzielt haben sollen. Nach vorläufigen Berechnungen der Ermittler hat etwa der hauptbeschuldigte Straubinger Veterinär Roland Fechter dabei angeblich einen Umsatz von 2,4 Millionen Mark gemacht. Diesen Betrag wollen die Ermittler nun pfänden lassen. Der Anklage der Staatsanwaltschaft zufolge hat Fechter mehrere tausend Mal gegen das Arzneimittelrecht verstoßen. Womöglich muss die Anklage noch erweitert werden: Einige Spezialmischungen Fechters werden noch untersucht. Unter anderem hatte der Tierarzt Präparate verkauft, denen Kakaopulver beigemischt worden war.

Im Visier der Staatsanwaltschaft ist jetzt auch Fechters Mutter, die beim illegalen Handel geholfen haben soll. Darüber hinaus soll sie nach der Verhaftung ihres Sohnes Medikamente aus dem Altbestand in Österreich zum Verkauf angeboten haben.

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