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Hausmitteilung Titel / Umwelt / Celebrities

• aus DER SPIEGEL 24/2015
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Im Februar dieses Jahres wurde in Braunschweig, wo man immer stolz darauf war, den größten Karneval Norddeutschlands auszurichten, der Festumzug abgesagt – es hatte angeblich aus dem islamistischen Milieu Drohungen gegeben, die von den Ermittlern sehr ernst genommen wurden. Vor drei Wochen wurde in Mannheim die Show »Germany's Next Topmodel« abgebrochen – Grund war eine Bombenwarnung. Noch ist Deutschland von einem größeren Anschlag verschont geblieben, noch verläuft der Alltag, bis auf kleinere Unbequemlichkeiten, normal; aber der Terror wirkt unterschwellig und tief in die Gesellschaft hinein. Ein Team um Dirk Kurbjuweit und Martin Knobbe ging der Frage nach, ob das Sicherheitsdenken nicht überhandnimmt, zulasten der Freiheit. »Die Behörden haben aufgerüstet und sind im Daueralarm«, so Knobbe. zum Artikel 

Zwei Jahre lang tat der französische Toxikologe Gilles-Éric Séralini grausame Dinge. Er gab Laborratten Unkrautvernichtungsmittel zu trinken, fütterte sie mit Gentech-Mais – Séralini arbeitete an einer Studie, die das Gefahrenpotenzial des weltweit am häufigsten eingesetzten Pflanzengifts untersucht: Glyphosat. Es ist ein Stoff, der inzwischen beinahe überall zu finden ist; im Wasser, in Tier und Mensch, in unserer Nahrung. Wie gefährlich ist das Pestizid? Mit seinen Resultaten machte Séralini sich keineswegs nur Freunde: Von der Industrie wurde er diskreditiert, von Kollegen verunglimpft. Den erbitterten Kampf um die Wahrheit, der bis heute anhält, schilderte der Forscher dem SPIEGEL-Redakteur Philip Bethge, der Séralini und seinen Kollegen Nicolas Defarge im nordfranzösischen Caen besuchte. Im Labor, später auch im Hafenrestaurant, bei gekühltem Rotwein und gegrilltem Fisch, interviewte Bethge den Wissenschaftler. Er sei, fand Bethge, »angeschlagen, aber nicht gebrochen«. zum Artikel 

Was ist eigentlich so toll an dieser Familie? Wofür wurde er derart berühmt, der Celebrity-Clan der Kardashians aus Los Angeles, voran Kim Kardashian, in dritter Ehe verheiratet mit dem schwarzen Rapper und Superstar Kanye West? Die Kardashians stehen dafür, dass sie für nichts stehen, für keine Inhalte – nur für sich selbst. Das aber erfolgreich: Auf Instagram folgen 35 Millionen Menschen Kim Kardashian, ihre Reality-TV-Show wurde in 160 Länder verkauft, und ihr ehemaliger Stiefvater Bruce Jenner, der sich einer Geschlechtsumwandlung unterzog, prangt jetzt als Caitlyn Jenner auf der Titelseite der »Vanity Fair«. »Die Kardashians vermarkten ihren behaupteten Celebrity-Faktor wie keine andere Familie, und dabei werfen sie, ohne Absicht, spannende Fragen auf – zur schwarzen Kultur und Musik, zu einer neuen Weiblichkeit, zu den Grenzen zwischen Mann und Frau«, sagt Philipp Oehmke, SPIEGEL-Korrespondent in New York. Oehmke wollte in London mit Kardashian-Ehemann Kanye West darüber reden, das Gespräch entwickelte sich indes ganz anders als geplant. »Schräg, aber intensiv und ausführlich«, sagt Oehmke. zum Artikel 

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