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Oehmke, Silbermann, Bartlett in Los Angeles
Foto: ROBERT GALLAGHER / DER SPIEGELWird von Hollywood gesprochen, ist eigentlich eine sehr überschaubare Trabantenstadt südlich von Beverly Hills gemeint. Dort, in knapp zehn modernen Stahl- und Glastürmen, konzentriert sich die kreative und finanzielle Macht der US-Filmindustrie. Hier wird über Filmbudgets im dreistelligen Millionenbereich entschieden, über Karrieren und den Erfolg von Schauspielern, Agenturchefs, Produzenten. Es ist ein Ort, an den es die Talentierten zieht, die Egomanen; vor allem aber ist es ein Ort, an dem Männer sehr viel Macht besitzen. Wie Hollywood, seine mächtigen Männer, seine Frauen mit den Konsequenzen des Weinstein-Skandals, mit #MeToo und »Time's Up« leben, recherchierte Philipp Oehmke während mehrerer Wochen in Los Angeles. Es war eine ungewöhnlich mühsame Arbeit, anfangs blieben viele Türen verschlossen, kaum jemand wollte reden, zu heikel das Ganze. Oehmke bemühte sich so hartnäckig, dass selbst das Branchenblatt »Hollywood Reporter« auf ihn aufmerksam wurde und einen Text über ihn veröffentlichte. Seine Ausdauer zahlte sich aus: Am Ende der Recherche hatte er mit Chris Silbermann und Lorrie Bartlett, Partner der Agentur ICM, sprechen können; mit einflussreichen Juristen, Opfern, einem mutmaßlichen Täter. Oehmkes Urteil: »Hollywood ist ein Ort am Rande des Nervenzusammenbruchs.« zum Artikel
Fünf Pädagogen für acht minderjährige Flüchtlinge, ein eigenes Haus, Betreuung rund um die Uhr, besser können die Voraussetzungen für die Integration unbegleiteter männlicher Flüchtlinge in Deutschland kaum sein. Über zwei Jahre begleitete Katja Thimm junge afghanische Männer und deren Helfer bei dem Versuch, Deutschland zur Heimat werden zu lassen. Thimm saß mit am Tisch, als die Jungs fürs Speeddating übten, erlebte, welche Probleme sie beim Lernen haben, wie sie mit ihren Betreuern über Putzpläne und Hilfe im Haushalt stritten, wie sie sich zurückzogen, wenn sie nichts von ihren Familien in Afghanistan hörten. Thimm: »Alle Beteiligten haben sich ernsthaft bemüht, das Projekt zu einem Erfolg werden zu lassen.« Ob es gelungen ist, beschreibt sie hier
Ich, einfach besser«, unter diesem Titel beginnt eine dreiteilige Serie, die Antworten auf die Frage liefert: Wie können wir besser, gesünder und länger leben, im Einklang mit uns selbst? Autoren der SPIEGEl-wissen-Redaktion, unterstützt von namhaften Gesundheitsexperten, beschreiben den wissenschaftlichen Forschungsstand, geben Tipps für den Alltag. Der erste Teil der Serie beschreibt die Vorzüge des Fastens und erklärt, warum sich die Haltung der Schulmedizin zu verändern beginnt. Ebenfalls Teil der Serie sind kostenlose Onlinecoachings, das Thema der Woche betreffend. Zum Auftakt bietet SPIEGEl wissen zusammen mit Andreas Michalsen, Professor für Naturheilkunde an der Berliner Charité, Übungen für den Einstieg ins Fasten an. kann man sich unter spiegel.de/fastencoaching. zum Artikel