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Hausmitteilung Titel / Doping / Spiegel Geschichte

• aus DER SPIEGEL 31/2015
Flüchtlinge aus Afghanistan, dem Irak, Albanien, Eritrea und Syrien, die zurzeit in Unterkünften in Hamburg leben
Flüchtlinge aus Afghanistan, dem Irak, Albanien, Eritrea und Syrien, die zurzeit in Unterkünften in Hamburg leben

Flüchtlinge aus Afghanistan, dem Irak, Albanien, Eritrea und Syrien, die zurzeit in Unterkünften in Hamburg leben

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Sechs verschiedene Titelbilder hat diese Ausgabe, sechs Flüchtlinge sind zu sehen, aus Afghanistan, dem Irak, aus Albanien, aus Eritrea und aus Syrien. Sie leben in Deutschland und stehen stellvertretend für die 400 000 Flüchtlinge, die dieses Jahr vermutlich kommen, um in unserem Land Frieden zu finden oder etwas mehr Wohlstand. Die Namen der sechs lauten: Shersha S., 23 Jahre alt, aus Afghanistan, drei Jahre lang arbeitete er für die US-Armee; Seher P., 13 Jahre, wie Shersha aus Afghanistan geflohen; Mohammad I., 22 Jahre, aus Eritrea; Nawar Al E., 21 Jahre, aus dem Irak, geflohen aus Mossul, wo nun der IS herrscht; Mohammed J., 27 Jahre, aus Syrien, geflohen aus Kobane, und Oltiana D., 26 Jahre, geflohen aus Albanien, vor der Armut. Aber ein Leben ohne Angst wird nicht allen vergönnt sein, allein in den ersten sechs Monaten dieses Jahres zählte das Bundesinnenministerium 173 Straftaten gegen Asylunterkünfte, fast dreimal so viele wie im Vorjahreszeitraum. Deutschland erscheint in diesen Wochen als gespaltenes Land. Auf der einen Seite drohen und prügeln die Rechten, auf der anderen finden sich so viele Deutsche zu Hilfsgruppen zusammen wie selten zuvor. Im Titelkomplex beschreibt ein Team von Redakteuren die Situation im Land, in und um Flüchtlingsunterkünfte, ein zweiter Text beschreibt, wie in der Vergangenheit mit Flüchtlingen umgegangen wurde, und blickt auf mögliche Grenzen der Willkommenskultur. Schließlich erklären Kollegen aus dem Hauptstadtbüro, warum Bundeskanzlerin Angela Merkel nach langem Zögern nun doch für ein Einwanderungsgesetz ist. zum Artikel 

In Fitnessstudios sind Dopingmittel allgegenwärtig, geschätzt jedes fünfte Mitglied nimmt Präparate zur Leistungssteigerung. Es ist ein Tabuthema, über das die Beteiligten ungern sprechen. Lukas Eberle und Maik Großekathöfer ist es gelungen, in die abgeschottete Welt der deutschen Doper vorzudringen. Sie haben mit Produzenten gesprochen, haben Dealer, Fahnder und Konsumenten besucht. Manche Freizeitsportler schlucken und spritzen täglich illegale Mittel. Wie groß für viele die Sehnsucht nach einem ästhetischen Körper ist, erfuhren die Redakteure bei der Fitnessmesse Fibo in Köln. Bei einem Symposium fiel der Satz: »Muskeln sind das Make-up von heute.« zum Artikel 

Gleich zwei weitere Hefte des SPIEGEL-Verlags erscheinen in diesen Tagen. SPIEGEL GESCHICHTE beschäftigt sich mit den politischen und humanitären Konsequenzen des ersten Atombombenabwurfs. Vor 70 Jahren, am 6. August 1945, ließen die USA die erste Atombombe über Hiroshima detonieren. 70 000 Menschen kamen sofort um, Zehntausende starben später. SPIEGEL-Redakteure beschreiben den Weg von US-Wissenschaftlern und Armee zur Bombe, sprachen, unter anderen, mit dem ehemaligen Sowjetführer Michail Gorbatschow, dem früheren Inspektor der Internationalen Atomenergiebehörde Mohamed ElBaradei. Der KULTUR SPIEGEL, der der Inlandsauflage des SPIEGEL beiliegt, beschäftigt sich mit Orten, die Künstler inspiriert haben, beispielsweise Manchester in den Achtzigerjahren, eine verarmte Industriestadt, in der eine exzentrische Jugendszene entstand. Das Heft SPIEGEL GESCHICHTE »Die Bombe – Das Zeitalter der nuklearen Bedrohung« erscheint am 28. Juli und kostet 7,80 Euro.

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