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Hausmitteilung Titel / Irak / »Dein SPIEGEL«

• aus DER SPIEGEL 12/2014
Friedrichsen in München
Friedrichsen in München

Friedrichsen in München

Foto: Spiegel Online
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Kaum ein Prozess hat die Deutschen in den vergangenen Jahren so polarisiert wie die öffentliche Verhandlung gegen den Fußballmanager Uli Hoeneß, nie zuvor schienen Fachbegriffe wie »Verlustvortrag«, »Kapitalertragsteuer« oder »Selbstanzeige« so faszinierend. Für SPIEGEL-Reporterin Gisela Friedrichsen, die an allen vier Prozesstagen im Gerichtssaal saß, war es trotzdem eine Herausforderung, den bisweilen stundenlangen Einlassungen der befragten Steuerexperten zu folgen. Von ihrem Platz aus konnte Friedrichsen den Präsidenten des FC Bayern München jederzeit beobachten. Sie sei beeindruckt gewesen, sagt Friedrichsen, wie fair und konzentriert das Verfahren geführt wurde, auf das Wesentliche beschränkt. Verblüfft war sie lediglich, als nach der Aussage der Steuerfahnderin Hoeneß' Steuerschuld auf 27,2 Millionen Euro anwuchs - und die Verteidigung dies umstandslos akzeptierte. Wofür der Fall Hoeneß beispielhaft steht, was Hoeneß' Verurteilung bedeutet, für den FC Bayern, aber auch für Deutschland, beschreibt ein Team von SPIEGEL-Redakteuren in der Titelgeschichte (zum Artikel ).

Bagdad, vergangene Woche Schauplatz einer internationalen Anti-Terror-Konferenz der irakischen Regierung, zählt noch immer zu den gefährlichsten Städten der Welt. Das erlebten die SPIEGEL-Redakteure Dieter Bednarz und Klaus Brinkbäumer, als sie in den Irak reisten, um mit Premierminister Nuri al-Maliki über dessen Rolle als starker Mann des Landes zu diskutieren. Beide haben den Irak mehrmals besucht. Bagdad erschien ihnen diesmal, nach dem Abzug der Amerikaner, verändert; die zahlreichen Bombenanschläge haben die Menschen eingeschüchtert. Kaum waren die SPIEGEL-Journalisten eingetroffen, zündeten Attentäter an einer Zufahrt zur sogenannten Grünen Zone, dem schwergeschützten Viertel der Ministerien und internationalen Organisationen, zwei Autobomben; kurz vorher hatten auch die SPIEGEL-Leute den Checkpoint passiert, im gepanzerten Wagen einer privaten Sicherheitsfirma. Im Gespräch versucht Regierungschef Maliki, die Gefahr durch Attentate herunterzuspielen. »Es ist erstaunlich«, sagt Brinkbäumer, »wie sich die Iraker an den Terror gewöhnt haben« (zum Artikel ).

Geigenstunde, Orchesterprobe, Flötenunterricht - ein Instrument zu üben ist für viele Kinder ähnlich lästig wie Hausaufgaben machen oder Spülmaschine ausräumen. »Dein SPIEGEL«, das Nachrichten-Magazin für Kinder, widmet sich in der aktuellen Ausgabe dem Thema Musik. Die Titelgeschichte gibt Tipps, wie Musizieren Spaß machen kann und Kinder das richtige Instrument finden. Außerdem im Heft: Die Kinderreporter Paula und Gianluca, beide 13, sprechen mit Anton Hofreiter, dem Fraktionsvorsitzenden der Grünen im Bundestag, über den Einfluss seiner Partei, die Energiewende und Umweltsünden. »Dein SPIEGEL« erscheint an diesem Dienstag.

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