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Hausmitteilung Titel / Nazischatz / Spiegel Geschichte

• aus DER SPIEGEL 22/2015
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Sie sind etwa so hoch wie die Außenmauern des Kreml und ebenso abweisend: die Leoninischen Mauern rund um den Vatikanstaat. Hinter ihnen lebt und arbeitet seit zwei Jahren der Argentinier Jorge Mario Bergoglio, besser bekannt als Papst Franziskus. Bewunderer nennen ihn einen Erneuerer der Kirche, Kritiker einen Unruhestifter. Wie dieser ungewöhnliche Papst herrscht und mit welchen Motiven, diesen Fragen ging Walter Mayr während seiner über Monate andauernden Recherchen im Vatikanstaat nach. Für die Titelgeschichte sprach er mit Kardinälen und Kurialen, mit Anhängern und Gegnern des argentinischen Papstes. Die Gespräche erinnerten Mayr, der früher als Korrespondent in Moskau arbeitete, an Besuche im Kreml. Auch dort war die Furcht allgegenwärtig, es sich mit zu offenen Worten beim Machthaber zu verscherzen. Unter dem resoluten Franziskus, so ein hoher deutscher Kleriker, mache das Schlagwort vom »Herodes-Prinzip« die Runde – wer sich zu wichtig nimmt, lebt gefährlich. Außerdem Teil des Titelkomplexes: ein Gespräch mit dem Papstkritiker und Schriftsteller Martin Mosebach. zum Artikel 

Der Anruf erreichte Konstantin von Hammerstein im Dezember, am anderen Ende der Leitung war ein Niederländer, ein Kunstdetektiv, Arthur Brand. Er sagte, er habe ein vielversprechendes Angebot erhalten und wolle wissen, ob der Spiegel Interesse habe, die Recherche gemeinsam mit ihm zu bestreiten. Es gehe um zwei mächtige Pferde aus Bronze, gegossen 1939, aufgestellt vor Hitlers Neuer Reichskanzlei, verschollen seit mehr als 25 Jahren. Sie würden nun angeboten, für mehr als eine Million Euro. So begann ein internationaler Kunstkrimi, der am Mittwoch sein vorläufiges Ende fand, als Beamte des Berliner Landeskriminalamts in einer bundesweiten Razzia Häuser und Wohnungen von sieben Verdächtigen durchsuchten und dabei nicht nur auf die Bronzepferde stießen, sondern auch auf gigantische Granitreliefs, monumentale Skulpturen, gefertigt von Hitlers Hofbildhauer Arno Breker. Die Geschichte des Kunstschatzes der Nazis beginnt auf zum Artikel 

Die DDR war ein Kind des Kalten Krieges und hatte schlechtere Startbedingungen als die Bundesrepublik. Trotzdem sah es eine Weile so aus, als könnte es dem zweiten deutschen Staat gelingen, seinen eigenen Weg zu gehen. Er wurde Mitglied der Uno, feierte Triumphe im Sport, die Weltbank führte ihn auf Platz zehn der stärksten Industrienationen. Wie diese Leistungen möglich, welche Lügen nötig waren, beschreibt die neue Ausgabe von Spiegel Geschichte, »Die DDR«. Zu Wort kommen unter anderen der Wirtschaftshistoriker Jörg Roesler und das Malerehepaar Rosa Loy und Neo Rauch. Die Künstler erzählen von den Freiheiten, die sie als Studenten in Leipzig hatten. In einem Essay geht der Bestsellerautor Friedrich Schorlemmer der Frage nach, welche inneren Widersprüche den sozialistischen Alltag prägten. Das Heft ist im Handel vom 27. Mai an erhältlich, als Download einen Tag zuvor.

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