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Hausmitteilung Titel / Högel / Egon Erwin Kisch-Preis / »Dein Spiegel«

• aus DER SPIEGEL 16/2018
Elger
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Foto: MATTHIAS FERDINAND DÖRING
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Es gibt Fakten, die verlässlich für Streit sorgen in Deutschland: 20 Prozent aller Menschen, die im Land leben, sind ausländischer Abstammung, und es werden mehr werden in den kommenden Jahren. Die Zahl der Geburten in Deutschland steigt, auch durch den höheren Anteil ausländischer Frauen. Deutschland ist auf dem Weg, ein multiethnisches, multireligiöses Land zu werden, und ein großer Teil der Bevölkerung macht sich deshalb Sorgen. Die Nation leidet unter Identitätsstress. Wie die Fronten in der Gesellschaft zurzeit verlaufen, was Heimat sein kann, wenn man wütender Deutscher, Migrant in zweiter Generation oder gerade eingetroffener Flüchtling ist, recherchierte ein großes Team des Deutschlandressorts. Hauptautorin des Textes ist Katrin Elger, sie besuchte während der Recherche einen Fliesenhändler in Sigmaringen, der wütend darüber war, wie sich Flüchtlinge in seiner Nachbarschaft benahmen. Elger: »Er fühlt sich dort, wo er geboren wurde, längst nicht mehr zu Hause.« zum Artikel 

Die Zahlen sind so ungeheuerlich, dass man sie nur schwer glauben kann: Zwischen 200 und 300 Morde soll der Krankenpfleger Niels Högel begangen haben, in zwei Krankenhäusern, im niedersächsischen Oldenburg und in Delmenhorst, in der Zeit von 2000 bis 2005. Högel tötete offenbar aus Geltungssucht, er spritzte Patienten an den Rand des Todes, um sie dann wiederzubeleben. Scheiterte er, blieb ein leeres Bett zurück, trauernde Angehörige – und schon früh ein fürchterlicher Verdacht, der über Jahre der Polizei nicht gemeldet wurde. Warum in zwei Krankenhäusern, in denen das Wohl der Patienten das höchste Gut sein sollte, der Ruf der Kliniken schwerer wog als das Leben von Menschen, beschreibt Hubert Gude zusammen mit Veronika Hackenbroch und Julia Jüttner ab zum Artikel 

Feiern konnte am Mittwoch dieser Woche Markus Feldenkirchen, Autor im Hauptstadtbüro. Für seine Reportage »Mannomannomann« wurde ihm in der Hamburger Elbphilharmonie der renommierte Egon Erwin Kisch-Preis verliehen. 150 Tage lang begleitete Feldenkirchen den SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz im Wahlkampf; erst durch Höhen, dann durch Tiefen. Ihm gelang, so urteilte die Jury, ein meisterhaftes Psychogramm und ein Lehrstück über die Gesetze des Wahlkampfs.

Deutschland hat jetzt eine neue Regierung, aber was passiert nun in der Politik? Was wird für den Klimaschutz getan und was gegen Armut? Fünf Kinder stellen fünf politische Fragen – und »DEIN SPIEGEL«, das Nachrichten-Magazin für Kinder, beantwortet sie in der Titelgeschichte. Es werden auch die neuen Minister und Ministerinnen von Kanzlerin Angela Merkel vorgestellt, und es wird erklärt, wie der Zoll nach geschmuggelter Ware sucht. Die neue Ausgabe von »DEIN SPIEGEL« erscheint am Dienstag.

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