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Hausmitteilung Titel

• aus DER SPIEGEL 39/2010
Schmitz, Hujer, Rice in Palo Alto
Schmitz, Hujer, Rice in Palo Alto

Schmitz, Hujer, Rice in Palo Alto

Foto: Robyn Twomey / Der Spiegel
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Regierungen in aller Welt geben interne Schriftstücke und Protokolle nur ungern preis. Umso bemerkenswerter war, dass das Auswärtige Amt dem Antrag des SPIEGEL entsprach, bislang geheim gehaltene Dokumente über die Verhandlungen zur deutschen Einheit freizugeben. SPIEGEL-Autor Klaus Wiegrefe, 45, sichtete Tausende Papiere aus den Jahren 1989 und 1990, darunter Vermerke über die Gespräche, die der damalige Außenminister Hans-Dietrich Genscher, heute 83, führte, und Berichte der deutschen Botschaften. Sein Fazit: »Um die Einheit wurde deutlich härter gerungen als bisher öffentlich bekannt.« Die SPIEGEL-Redakteure Michael Sauga, 51, und Stefan Simons, 59, gingen zudem der Frage nach, ob Frankreich der Einheit nur unter der Bedingung zustimmte, dass die Deutschen die D-Mark zugunsten des Euro aufgeben würden. Ihre Kollegen Marc Hujer, 41, und Gregor Peter Schmitz, 35, sprachen im kalifornischen Palo Alto mit der früheren US-Außenministerin Condoleezza Rice, 55, über den »historischen Jackpot«, wie sie die Einheit nennt. Zwei ehemalige DDR-Bürger in der SPIEGEL-Redaktion liefern sehr persönliche Beiträge zur deutschen Einheit. Stefan Berg, 46, schildert, wie seltsam ihm die neue Welt des Westens bis heute erscheint. Jochen-Martin Gutsch, 38, beschreibt die ehemalige DDR-Rockband Silly (Seiten 34, 39, 68, 184).

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