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Hausmitteilung Titel / Mammografie / Frankreich

• aus DER SPIEGEL 30/2014
Müller, Hoffmann, Wulff, Büchner
Müller, Hoffmann, Wulff, Büchner

Müller, Hoffmann, Wulff, Büchner

Foto: Werner Schüring / DER SPIEGEL
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Dass dies kein einfaches Gespräch werden würde, war klar. Dass aber ein regelrechter Schlagabtausch daraus wurde, überraschte alle Beteiligten, auch die SPIEGEL-Leute. Christian Wulff nahm das erste große Interview seit Erscheinen seines Buches »Ganz oben Ganz unten« zum Anlass, den Medien und auch dem SPIEGEL die Leviten zu lesen. Gegenüber den Redakteuren Wolfgang Büchner, Christiane Hoffmann und Peter Müller beklagte der Ex-Bundespräsident eine »Verrohung des Diskurses«. Die Atmosphäre im Garten des Berliner Restaurants Weinrot war kühl, bis Hoffmann eine rettende Frage in eine zu lange Sprechpause warf: ob man nicht mal reingehen und etwas essen wolle. Bei Spargel und Riesling wurde die Diskussion gelöster, der Ton lockerer, in der Sache aber blieben beide Seiten unversöhnlich. Nach fünf Stunden, kurz vor Mitternacht, ging die Runde nachdenklich auseinander. zum Artikel 

Als sich Veronika Hackenbroch mit der Radiologin Kerstin Engelmann moderne digitale Röntgenaufnahmen der weiblichen Brust ansah, war sie von der Qualität der Bilder beeindruckt. Mit den verwaschenen analogen Aufnahmen, die die Medizinerin Hackenbroch aus ihrem Studium kennt, sind sie nicht zu vergleichen. Trotzdem hat sich die Redakteurin, die früher eine Befürworterin des Mammografie-Screenings war, inzwischen zu einer Kritikerin gewandelt. »Hochwertige Studien zeigen, dass das Screening nichts bringt - weil es nur wenigen Frauen nützt, vielen anderen aber schadet, einigen sogar massiv.« Mitautor Markus Grill hat bereits 2009 in einer Titelgeschichte über das »Risiko Vorsorge« vor den Gefahren gewarnt. Es sei erstaunlich, dass sowohl Ärzte als auch Krankenkassen kaum Konsequenzen aus wissenschaftlichen Erkenntnissen zögen. »Die Kassen haben Angst, den Patienten etwas wegzunehmen«, sagt Grill, »und die Radiologen röntgen munter weiter, weil sie mit den Untersuchungen gutes Geld verdienen.« zum Artikel 

Acht Tage, 3600 Kilometer. SPIEGEL-Reporter Alexander Smoltczyk und Fotograf Maurice Weiss umkreisten ein rätselhaftes Land: Frankreich. Sie folgten den Etappen der Tour de France, allerdings per Auto. An der Strecke sprachen sie mit Menschen, die ihnen über den Weg liefen: Arbeitern, jugendlichen Einwanderern, Weingut-Maklern und auch mit einem Schäfer auf dem Pyrenäenpass Col du Tourmalet. Es ergibt sich das Bild eines tief verunsicherten Landes, mit seinen Gewissheiten hadernd und vor allem mit dem Mann an seiner Spitze, Staatspräsident François Hollande. Die Tour endete auf den Champs-Elysées, in dem Moment, da Hollande die Militärparade zum Nationalfeiertag abnahm. Smoltczyk: »Vermutlich ist noch kein französischer Präsident so mitleidlos ausgebuht worden.« zum Artikel 

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