Hausmitteilung Titel / Serengeti / SPIEGEL GESCHICHTE
Gezer, Knobbe, Schmid
Foto: GUIDO OHLENBOSTEL / DER SPIEGELBeim Absturz von Flug 4U 9525 am Dienstag in Südfrankreich kamen 150 Menschen ums Leben, 75 Deutsche starben, unter ihnen 16 Schüler und 2 Lehrerinnen aus der nordrhein-westfälischen Stadt Haltern. Verantwortlich für den Absturz ist nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft in Marseille der Ko-pilot des Airbus A320, ein Deutscher. Wie es zu der Katastrophe kam, was an Bord geschah, welche Folgen der Unfall für die Lufthansa haben wird und wie die Stadt Haltern versucht, mit dem Verlust umzugehen, beschreibt ein SPIEGEL-Team im Titelkomplex. Der erste Text analysiert eine unglaubliche Tat, die in die deutsche Geschichte eingehen wird, der zweite beschreibt die Stimmung in Haltern, wo Özlem Gezer, Martin Knobbe und Fidelius Schmid unterwegs waren, und der letzte Teil des Themenblocks liefert Antworten auf die Frage, welche Folgen die Katastrophe für das Sanierungskonzept der Lufthansa haben wird. Zur Situation in Haltern sagt Gezer: »Die Menschen nennen es das größte Unglück, das ihrer Stadt je widerfahren ist.« zum Artikel
Philip Bethge war 19 Jahre alt und hatte gerade beschlossen, Biologie zu studieren, als Bernhard Grzimek starb, im Jahr 1987. Grzimek begeisterte mit seiner Fernsehserie »Ein Platz für Tiere« damals ein Millionenpublikum. Auch Bethge war von den Berichten fasziniert, die im Kinofilm »Serengeti darf nicht sterben« gipfelten. So ging für Bethge ein Lebenstraum in Erfüllung, als er anlässlich eines neuen Spielfilms über Grzimek selbst in die Serengeti fuhr, um zu erkunden, was aus Grzimeks Vermächtnis geworden ist. Bethge fand einen Nationalpark vor, dem die Wilderei und das Bevölkerungswachstum im Umland zusetzen, der aber immer noch vor Leben strotzt. »Gnu-Herden in der Serengeti zu sehen ist atemberaubend«, schwärmt er. zum Artikel
Es war ein Freitagnachmittag im Mai 1948, als David Ben-Gurion eine Erklärung verlas, die die Welt verändern sollte: die Gründung Israels. Noch in der Nacht begann der erste Krieg mit den arabischen Nachbarn, aber das hinderte die Einwanderer aus aller Welt nicht, eine prosperierende Nation aufzubauen. Die neue Ausgabe von SPIEGEL GESCHICHTE »Israel, Land der Hoffnung, Land des Leids« erzählt die einzigartige Geschichte des jüdischen Staates – und beschreibt die Ursachen des bis heute ungelösten Konflikts mit den Palästinensern. Zu Wort kommen unter anderen der ehemalige Präsident Shimon Peres und der palästinensische Unterhändler Saeb Erekat. Das Heft ist ab Dienstag im Handel, die digitale Version kann bereits ab Montag, 18 Uhr, heruntergeladen werden. Außerdem liegt der Inlandsauflage des SPIEGEL der neue KULTUR SPIEGEL bei, der sich mit der Frage beschäftigt: Bestimmt das virtuelle Sein unser Bewusstsein?