Todesangst und Heimweh - DER SPIEGEL
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BUNDESWEHR Todesangst und Heimweh

• aus DER SPIEGEL 18/2000
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Auf potenziellen Offiziersnachwuchs wirken die Auslandseinsätze der Bundeswehr abschreckend. Wegen sinkender Bewerberzahlen hat die Bundeswehr bei Abiturienten nachforschen lassen, warum sie es ablehnen, freiwillig für längere Zeit zu den Fahnen zu gehen. Das Ergebnis der Umfrage stimmt die Personalplaner angesichts der langfristigen Friedensmission der Bundeswehr auf dem Balkan nicht eben zuversichtlich: Den jungen Männern missfällt an erster Stelle die »lange Abwesenheit von zu Hause«, die bei Auslandseinsätzen jetzt üblichlicherweise sechs Monate beträgt. Die zweite Begründung hat mit Familien- und Heimatverbundenheit indes nichts zu tun: »Angst vor Verwundung und Tod«.

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