Tom DeLay, - DER SPIEGEL
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Tom DeLay,

• aus DER SPIEGEL 16/1998
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51, republikanischer Abgeordneter aus Texas im amerikanischen Repräsentantenhaus, mag es nicht, wenn sich einer im Ausland für Taten im Namen der USA entschuldigt. US-Präsident Bill Clinton hatte auf seiner Afrikareise sein Bedauern über die Rolle Amerikas im Sklavenhandel ausgedrückt. »Hier ist ein Hippie mit grauen Haaren, der genau das tut, was er in den Sechzigern tat: Er entschuldigt sich für die Handlungen der USA«, giftete der Texaner, das »beleidigt mich«. Der zum Nestbeschmutzer abqualifizierte Clinton, der in seiner Studienzeit im britischen Oxford gegen den Vietnamkrieg protestierte, hatte zu Beginn seiner Afrikareise indes nicht einmal den amerikanischen Staat beschuldigt: »Bevor wir überhaupt eine Nation waren«, hatte das Staatsoberhaupt in Uganda formuliert, »ernteten die europäischen Amerikaner die Früchte aus dem Sklavenhandel, das war falsch von uns.«

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