Trendofon - DER SPIEGEL
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MULTIMEDIA Trendofon

• aus DER SPIEGEL 8/2000
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Telefone, mit denen man nur telefonieren kann, sind fast schon langweilig. Verschiedene Firmen bauen die Geräte zu kommunikativen Allzweckwerkzeugen aus: Taschenrechner, Terminkalender oder gar Kamera gehören zu den beliebtesten Zusatzfunktionen. Samsung bringt Musik ins Telefon. Das »Anycall MP« speichert bis zu 30 Minuten Musik im MP3-Format, das auch im Internet gebräuchlich ist, und bläst sie mit »Mega Bass« durch die Kopfhörer. Weniger hedonistisch orientierte Nutzer können den eingebauten Speicher von 32 Megabyte auch als Diktiergerät für Sprachaufzeichnungen bis zu zwei Stunden einsetzen. Leider wird das Modell zunächst nur für den südkoreanischen Markt gebaut. Darüber kann man sich zum Beispiel mit einer Kreation von Motorola in Trendorange hinwegtrösten: ein Telefon mit eingebautem UKW-Radio; der unvermeidliche Ohrhörer dient zugleich als Freisprecheinrichtung. Präsentiert wird es auf der Cebit von Rapperin Sabrina Setlur und dem Star-Snowboarder Fabien Rohrer. Die integrierten Internet-Funktionen dienen bei diesem Gerät vor allem zur Teilnahme an interaktiven Spaßaktionen im World Wide Web. Trendscouts sind bereits unterwegs, um nach einem griffigeren Namen für das Produkt mit der drögen Bezeichnung »V.2288« zu fahnden.

Kommunikation - http://www.spiegel.de/cebit/

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