Tyra Banks,
Tyra Banks, 28, US-Model, reihte sich ein in die Schar prominenter amerikanischer Wohltäter, die Gutes tun und sich nicht scheuen, darüber auch zu reden. In einer ganzseitigen Anzeige im US-Gesellschaftsmagazin »People« rühmt sie ihr T-Zone-Projekt, ein von ihr finanziertes Sommercamp, in dem alljährlich eine Woche lang 60 jungen Mädchen geholfen werde, deren Selbstbewusstsein aufzurichten. Dabei gehe es zumeist um das Aufdröseln der wichtigsten Probleme pubertierender Mädchen: Schönheit und Körperlichkeit, Beziehungen und Misstrauen untereinander. Banks ist selbst mit von der Partie, unterstützt von 30 Helfern und einem Therapeuten. Es sei »wichtig« für sie, »gemeinsam mit den Mädchen aufzuwachen, mit ihnen zu essen und zu diskutieren«. Dabei höre sie eher zu, als dass sie Ratschläge gebe. »Tyra Banks«, so lautet die Überschrift der Anzeige, »gibt den Mädchen« - oft Opfer von sexuellem Missbrauch, Pflegekinder, einfach nur zutiefst unsichere Mädchen oder auch starke Führerpersönlichkeiten - »ein Vorbild an Sisterhood«, an schwesterlichem Verhalten.