Verkauft - DER SPIEGEL
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Verkauft

• aus DER SPIEGEL 6/1948
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Das norwegische Direktorat für feindliches Eigentum verbuchte sein größtes Nachkriegsgeschäft: das Wrack des deutschen 41000-Tonnen-Schlachtschiffes »Tirpitz« wurde zur Verschrottung an eine Privatfirma verkauft. Vorläufig liegt die »Tirpitz« noch kieloben im seichten Wasser vor Tromsö, wo sie am 12. November 1944 von 29 englischen Vier-Tonnen-Bomben leckgeschlagen wurde. Noch ist das Schiff Riesensarg für fast 1200 deutsche Marinesoldaten, die sich damals nicht mehr an die Oberfläche retten konnten. Die norwegische Marine wird den Toten ein gemeinsames Begräbnis geben.

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