Weizen - DER SPIEGEL
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Weizen

• aus DER SPIEGEL 6/1949
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Amerikas Weizenhändler zittern unter dem internationalen Sensendengeln von Angebot und Nachfrage. Die günstige Weltgetreideernte und das überraschende Lieferangebot Rußlands ermutigten die Verbraucherländer England, Frankreich, Holland, Indien, Aegypten und Brasilien auf der Weltweizenkonferenz in Washington billigere Getreidepreise zu fordern. An Stelle des 2-Dollar-Höchstpreises je Bushel aus dem vorjährigen Weltweizenabkommen (das praktisch nie rechtswirksam geworden ist) wird ein Preis von 1,50 Dollar bis 1,70 Dollar vorgeschlagen. In den USA selbst liegt der Weizenpreis bei 2 bis 2,20 Dollar. Nur eine Mißernte kann die bisherigen Getreidepreise retten. Rußland und Argentinien nehmen zum ersten Male an den Verhandlungen über einheitliche Exportpreise und über die internationale Quotenaufschlüsselung der Weizenproduktion teil.

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