Werner Lorenz
•
aus
DER SPIEGEL 23/1960
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?
Werner Lorenz, 35, Staatssekretär im DDR-Ministerium für Volksbildung, sprach sich in einem Presse-Interview für einen neuartigen Freizeit-Aspekt der DDR-Lehrer aus: »Warum sollen sie (die Schulkinder) sich unter anderem zu Hause mit den Schularbeiten herumquälen, eintönige Nachmittage verbringen, wenn ihnen die Experimentierräume offenstehen, wenn sie gleichzeitig die Möglichkeit haben, kurzerhand zu ihrem Lehrer oder Erzieher zu gehen und zu sagen: 'Dies verstehe ich aber immer noch nicht ganz; bitte erklären Sie mir das doch noch einmal!'«