Wilhelm Hoegner
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DER SPIEGEL 15/1957
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Wilhelm Hoegner, 69, bayrischer Ministerpräsident, dämpfte gelegentlich eines Besuches in Nürnberg die Hoffnung der Nürnberger auf finanzielle Landesbeihilfen mit Äußerungen wie: »Die Regierung baut auf den bewährten Gewerbefleiß der Nürnberger Bürger« und »Die Selbsthilfe ist immer das Beste.« Außerdem habe er, Hoegner, nichts zu vergeben: das sei Sache des Finanzministers (Friedrich Zietsch), den man allerdings zuweilen »Friedrich mit der leeren Tasche« nenne.