SPIEGEL Gespräch »Wir müssen Nachteile befürchten«
SPIEGEL: Herr Buddenberg, bezieht die Deutsche BP Öl aus Saudiarabien?
BUDDENBERG: Wir verarbeiten saudi-arabisches Öl in unseren Raffinerien. Dieses Öl beziehen wir aber nicht direkt von den Saudis, sondern von einer anderen deutschen Gesellschaft, für die wir eine Lohnverarbeitung durchführen. Einen direkten Belieferungsvertrag zwischen Saudiarabien und der Deutschen BP gibt es bis jetzt nicht.
SPIEGEL: Sie hätten aber gern Öl direkt aus Saudiarabien?
BUDDENBERG: Ja. Denn Saudiarabien ist das am stärksten ölproduzierende Land, und wir sollten als die größte Mineralölgesellschaft der Bundesrepublik daher auch entsprechende direkte Belieferungsverträge mit diesem Land haben.
SPIEGEL: Und um dieses Geschäft zu ermöglichen, sind Sie auch dafür, daß die Bundesrepublik Panzer nach Saudiarabien liefert?
BUDDENBERG: Vorweg eins: Ich bin der Meinung, daß zwischen den Industriestaaten und der Opec so etwas wie eine konzertierte Aktion stattfinden sollte. Wenn wir das nicht zustande bringen, ist die Funktionsfähigkeit der Weltwirtschaft und der Weltwährungsordnung gefährdet. Außerdem wäre die Lebensfähigkeit der bevölkerungsreichen, aber rohstoffarmen Länder außerordentlich in Frage gestellt.
SPIEGEL: Einen Dialog zwischen den Industriestaaten und der Opec gibt es aber doch schon seit längerem.
BUDDENBERG: Ich sehe das anders. Durch die direkten Verhandlungen, die wir mit den ölproduzierenden Ländern geführt haben, weiß ich, daß diese Länder sehr viel mehr von uns erwarten. Wir müssen die politischen Gespräche mit den Ölförderstaaten auch qualitativ auf eine ganz andere Ebene stellen.
SPIEGEL: Das ist uns zu allgemein und zu abstrakt. Es geht doch jetzt darum, daß wir den Saudis Waffen, am besten Leopard-Panzer, liefern sollen. Sind Sie für den Öl-Panzer-Deal?
BUDDENBERG: Wir müssen auf der einen Seite eine versorgungssichernde Ölimportpolitik betreiben, das heißt, wir müssen eine breite Streuung bei den Lieferanten-Ländern anstreben. Das bedeutet aber auch: Wir können nicht den Kopf in den Sand stecken, wenn ein Land wie Saudiarabien aus eigenen Sicherheitserwägungen von uns einen Beitrag fordert, um seine Sicherheit zu gewährleisten.
SPIEGEL: Inwiefern steckt die Bundesregierung denn den Kopf in den Sand -- nur weil sie sich weigert, den Saudis alle Wünsche zu erfüllen?
BUDDENBERG: Die gesicherte Ölzufuhr ist für die westliche Welt und insbesondere für die Bundesrepublik eine Existenzfrage. Es erscheint daher unabdingbar, daß wir ein ölproduzierendes Land bei der Erfüllung seiner Sicherheitsinteressen unterstützen.
SPIEGEL: Was passiert denn Ihrer Ansicht nach, wenn die Bundesrepublik den Saudis keine Waffen liefern würde?
BUDDENBERG: Man kann das nicht so pauschal beantworten. Ich glaube, daß die Handelsbeziehungen, die bestehen, durch mehr politische Verbindungen verbessert würden. Ich bin auch davon überzeugt, daß durch mehr Kooperation mehr Stabilität in die Beziehungen zwischen Ölförderstaaten und Verbraucherländern gebracht werden kann.
SPIEGEL: Es müssen ja nicht unbedingt Waffen sein, wenn es darum geht, die Beziehungen zu verbessern.
BUDDENBERG: Ich bin der festen Überzeugung, daß die Handelsbeziehungen zwischen den Ländern beeinträchtigt werden, wenn wir überhaupt nicht auf die Wünsche der Saudis eingehen. Wir sollten das aber nicht im Interesse der Industrie tun, sondern um soweit wie möglich die Energieversorgung der Bundesrepublik sicherzustellen.
SPIEGEL: Sehen Sie wirklich die Energieversorgung der Bundesrepublik ernsthaft gefährdet, wenn die Saudis keine Leopard-Panzer bekommen?
BUDDENBERG: Wir sollten uns nicht auf eine spezifische Waffenart festlegen lassen. Ich glaube auch nicht, daß die Saudis einzig und allein am Leopard-Panzer Interesse haben. Ich bin nur der Ansicht, daß wir einen Beitrag für die Sicherheit Saudiarabiens und unserer Ölversorgung leisten müssen, weil dies einfach im gemeinsamen Interesse beider Seiten liegt. Und dieser Beitrag kann auch eine Waffenausrüstung sein, die der Sicherheit des Landes dient.
SPIEGEL: Halten Sie es für denkbar, daß die Saudis den Ölpreis senken, wenn wir ihnen bei den Waffen Zugeständnisse machen? S.37
BUDDENBERG: Nein, es gibt ja nur die offiziellen Preise in den direkten Belieferungsverträgen. Die unterscheiden sich nicht nach Empfänger-Ländern. Zwar haben die saudi-arabischen Öle heute gegenüber anderen Ölen einen Preisvorteil. Aber ich muß sagen, daß es bislang die Politik Saudiarabiens gewesen ist, seine Preise den anderen anzugleichen.
SPIEGEL: Die Förderländer sind immer mehr dazu übergegangen, die multinationalen Ölgesellschaften auszuschalten und statt dessen von Land zu Land Lieferverträge abzuschließen. Bisher hieß es doch, das erhöhe nur die Abhängigkeit einzelner Länder. Gilt dieses Argument nicht mehr?
BUDDENBERG: Es gilt zwar noch, aber es ist nun einmal so, daß die Opec-Länder sich in diesem Punkte immer weiter durchsetzen konnten. Daran kommt man nicht mehr vorbei. Es ist die Politik der Opec, verstärkt bilaterale Verträge abzuschließen, insbesondere auch von Regierung zu Regierung Vereinbarungen zu treffen.
SPIEGEL: Haben Sie selbst schon erlebt, daß die Förderländer aus politischen Gründen keine Lieferverträge mit Ihnen abschließen wollten?
BUDDENBERG: Es tauchen in den Verhandlungen immer wieder zwei entscheidende Fragen auf. Die erste lautet: Haben Sie die Unterstützung Ihrer Regierung? Mit anderen Worten: Ist Ihr Unternehmen auch tatsächlich für den Energiebedarf der Bundesrepublik eingesetzt? Oder sind Sie nur ein Handelsunternehmen, um mit dem Einkauf unserer Ware Ihre Geschäfte zu machen? Der zweite entscheidende Punkt ist, daß die ölproduzierenden Länder heute mehr wollen als nur einen Ölliefervertrag. Sie suchen die Kooperation. Sie wollen nicht nur das Geld, sondern sie wollen auch Leistungen des Verbraucherlandes haben.
SPIEGEL: Was denn zum Beispiel?
BUDDENBERG: Sie wollen unsere Technologien importieren oder Ausbildungsplätze bei uns bekommen. Sie suchen Verträge über gemeinsame Investitionen in ihrem oder in unserem Land.
SPIEGEL: Sagen Ihnen die Ölförderländer auch, daß sie Panzer oder andere Waffen haben wollen?
BUDDENBERG: Ja, aber sie sagen nicht: Wir möchten den Leopard-Panzer haben -- das muß man einfach differenzieren.
SPIEGEL: Was sagen sie denn?
BUDDENBERG: Sie sagen, daß zur wirtschaftlichen Kooperation auch die Erfüllung und Befriedigung ihres Sicherheitsbedürfnisses gehöre.
SPIEGEL: Wirtschaftsbeziehungen werden also an politische Entscheidungen gebunden.
BUDDENBERG: Wir machen es umgekehrt genauso. Auch wir überlegen uns sehr sorgfältig, ob durch Rohstoff-Lieferungen aus bestimmten Ländern unser Sicherheitsbedürfnis gefährdet wird oder nicht. Und es ist doch auch ganz legitim, daß wir eine bestimmte Schwelle der Abhängigkeit nicht überschreiten wollen.
SPIEGEL: Wo ist die Schwelle bei Saudiarabien?
BUDDENBERG: Ich würde jetzt nicht einen exakten Prozentsatz nennen können. Ich muß aber berücksichtigen, daß Saudiarabien allein mit zehn Millionen Barrel Öl pro Tag 40 Prozent der gesamten Opec-Produktion liefert. Also kann ich diese Schwelle im Fall Saudiarabien höher setzen als bei einem Land mit einem geringeren Anteil. Saudi-Öl macht gegenwärtig etwa 25 Prozent an den bundesdeutschen Rohölimporten aus.
SPIEGEL: Ist diese Marge überhaupt noch steigerungsfähig? Oder ist das nicht schon eine Obergrenze?
BUDDENBERG: Ich würde schon sagen, daß bei dem entsprechenden Potential dieses Landes noch eine gewisse Ausdehnung möglich ist. Allerdings muß auch hier aus Versorgungssicherheitsgründen eine Grenze gezogen werden. Ich würde es nicht für richtig halten, wenn wir heute aus einer kurzfristigen Betrachtung heraus sagen würden, wir nehmen soviel Saudi-Öl wie möglich.
SPIEGEL: In einem vergleichbaren Fall, bei dem Erdgasgeschäft mit den Russen, hält die Bundesregierung 30 Prozent Anteil am Gasverbrauch für vertretbar. Gilt diese Zahl auch fürs Saudi-Öl?
BUDDENBERG: Ja, die Schwelle liegt etwa bei dieser Größenordnung.
SPIEGEL: Herr Buddenberg, Sie sprechen immer wieder davon, daß die Bundesrepublik die Sicherheitsinteressen der Saudis berücksichtigen muß. Ist es aber nicht so, daß Saudiarabien auch ohne Waffenlieferungen ein Interesse daran haben muß, mit der Bundesrepublik in geordneten Beziehungen zu leben und Öl nach Westdeutschland zu verkaufen?
BUDDENBERG: Hinsichtlich der Ölmenge habe ich Zweifel, und zwar deswegen Zweifel, weil Jamani selbst schon gesagt hat, es wäre für sie viel klüger, nicht zehn Millionen Barrel zu produzieren, sondern weniger. Der Geldbedarf in Saudiarabien für diese Produktion liegt nicht vor. Ich muß also davon ausgehen, daß langfristig die Produktionspolitik Saudiarabiens auf eine Reduzierung der Fördermenge hinausläuft. Gerade dann aber könnte es für uns sehr wichtig sein, daß wir eng mit den Saudis kooperieren.
SPIEGEL: Die Saudis wollen in den nächsten fünf Jahren 500 Milliarden Mark in ihrem Land investieren. Sind sie da nicht ohnehin auf eine Kooperation mit westdeutschen Unternehmen angewiesen?
BUDDENBERG: Ich glaube nicht, daß die Saudis den westdeutschen Firmen S.40 keine Aufträge mehr geben würden, wenn wir keine Leopard-Panzer liefern. Ich bin allerdings der Ansicht, daß wir Nachteile befürchten müssen, wenn wir generell nicht bereit sind, unseren Beitrag zu leisten für die Sicherheit dieses Landes. Das muß ich immer wieder deutlich aussprechen.
SPIEGEL: Können Sie diese Einschätzung belegen?
BUDDENBERG: Das sind Einschätzungen aus meinen Gesprächen mit den Arabern. Die Saudis wie auch die Regierenden anderer Länder suchen eine breite wirtschaftliche Kooperation. In den Rahmen dieser breit angelegten wirtschaftlichen Kooperation beziehen sie auch die Rüstung ein. Daran können wir uns nicht vorbeimogeln.
SPIEGEL: Mit Spitzentechnologie allein sind die nicht zu locken?
BUDDENBERG: Die Saudis können auch aus anderen Ländern moderne Technologie importieren, wenngleich sie an westdeutschen Waren besonders interessiert sind. Das zeigen ja auch unsere eigenen Erfahrungen.
SPIEGEL: Können Sie das konkretisieren?
BUDDENBERG: Wir produzieren zum Beispiel Plastikfolien, die in der Landwirtschaft Verwendung finden zur Abdeckung der Ernten. Wir produzieren auch Treibhäuser aus diesem Plastikmaterial. Wir sind auch auf dem Gebiet der Eiweißerzeugung für Tierfutter tätig. Und wir bieten unser Know-how im Software-Bereich der Datenverarbeitung an.
SPIEGEL: Ist es denn denkbar, daß die Saudis eines Tages sagen: Wenn Sie uns keine Waffen liefern, dann nehmen wir Ihnen auch nicht mehr Ihre Plastikprodukte ab?
BUDDENBERG: Nein, das ist zu sehr schwarz-weiß gesehen. Ich glaube allerdings, daß so etwas atmosphärisch zu spüren wäre.
SPIEGEL: Die Japaner exportieren keine Rüstungsgüter. Trotzdem ist Japan inzwischen eine der größten Handelsmächte. Spricht der wirtschaftliche Erfolg der Japaner nicht gegen Ihre Argumente?
BUDDENBERG: Nein. Sie können in diesem Fall Japan nicht mit der Bundesrepublik vergleichen. Wir müssen das Problem mehr durch die europäische Brille sehen.
SPIEGEL: Was meinen Sie damit?
BUDDENBERG: Minister und Politiker der Opec-Länder haben mir in vielen Gesprächen immer wieder gesagt, sie verstünden nicht, warum wir in Europa oder in der Bundesrepublik nicht zu den politischen Problemen im groß-arabischen Raum klar Flagge zeigen. Ich konnte ihnen eigentlich nur antworten: Die Passivität Europas gegenüber den Nahost-Problemen halte ich persönlich auch nicht für richtig.
SPIEGEL: Meinen Sie nicht, daß Bonn auch auf Israel Rücksicht nehmen muß? Halten Sie es für unbedenklich, wenn ausgerechnet die Deutschen die Gegner Israels aufrüsten?
BUDDENBERG: Wenn durch Waffenlieferungen an Saudiarabien eine ernsthafte Gefährdung Israels entstehen würde, wäre ich dagegen. Dies bezweifle ich jedoch.
SPIEGEL: Bezweifeln Sie auch, daß Saudiarabien ein Staat ist, in dem es zu ähnlichen Entwicklungen wie im Iran kommen könnte?
BUDDENBERG: Aus meiner Kenntnis glaube ich nicht, daß man beide Länder vergleichen kann. Ich bin früher sehr oft in Persien gewesen. Sie werden sich erinnern, daß wir die Absicht hatten, im Iran eine deutsch-iranische Großraffinerie zu bauen.
SPIEGEL: Wo liegen die Unterschiede?
BUDDENBERG: Die sozialen Leistungen in Saudi-Arabien sind für mich verblüffend. Ich sehe dort keine Armut, ich sehe nicht die sozialen Spannungen, die sich im Iran aus der Armut ergaben.
SPIEGEL: Das Beispiel Persien hat gezeigt, daß nicht nur soziale, sondern auch religiöse Spannungen zum Zusammenbruch eines Regimes führen können. In Saudiarabien gibt es solche Konflikte ebenfalls.
BUDDENBERG: Die religiöse Frage ist in der Tat eine offene Frage. Aber wir müssen bereit sein, ein bestimmtes Risiko einzugehen. Ich halte es in diesem Fall für durchaus vertretbar.
SPIEGEL: Auch in Persien, wo die deutsche Industrie voll auf den Schah setzte, hielten Sie damals das Risiko für vertretbar.
BUDDENBERG: Ich denke nicht, daß wir in Saudiarabien mit ähnlichen Ereignissen wie im Iran rechnen müssen.
SPIEGEL: Besteht nicht generell die Gefahr, daß durch Waffenlieferungen an Saudiarabien das Ost-West-Gleichgewicht gestört werden könnte?
BUDDENBERG: Ich meine, daß eine Stabilisierung in dieser Region S.43 einen Beitrag zur Stabilisierung des Ost-West-Verhältnisses leistet. Und ich meine auch, daß die Energiepolitik in einer etwas ruhigeren Form betrieben werden kann, wenn sich im Mittleren Osten die politische Lage stabilisiert hat.
SPIEGEL: Ihre Aussage enthält die Unterstellung, daß Waffen den Frieden sicherer machen.
BUDDENBERG: Der Meinung bin ich, solange wir davon ausgehen müssen, daß keine Seite bereit ist, auf jede Waffe zu verzichten. Infolgedessen glaube ich schon, daß das Gleichgewicht der militärischen Kräfte zur Stabilität beitragen könnte. Im übrigen frage ich mich: Kann eine Nation mit fünf Millionen Einwohnern wirklich eine militärische Großmacht werden, die andere Länder bedroht?
SPIEGEL: Es ist zumindest nicht auszuschließen, daß sich andere Länder bedroht fühlen. Muß die Bundesregierung dann nicht damit rechnen, daß auch die anderen Nahost-Staaten deutsche Waffen haben wollen?
BUDDENBERG: Nein, das sehe ich nicht, weil ja die anderen Länder andere politische Orientierungen haben. Nehmen Sie Libyen. Ich habe dort solche Wünsche niemals gehört, weil ja eine ganz andere politische Ausrichtung da ist.
SPIEGEL: Nehmen Sie Algerien, da herrschen auch andere politische Verhältnisse, aber die Algerier haben auch schon Wünsche nach Waffen geäußert.
BUDDENBERG: Algerien könnte in der Tat als einziges Land in Frage kommen. Ich selbst habe aber in Gesprächen mit Algeriern in dem breiten Blumenstrauß der Kooperationswünsche noch nie etwas von Waffen gehört.
SPIEGEL: Der Präsident des DIHT, Otto Wolff von Amerongen, hat einen anderen Standpunkt eingenommen als Sie. Er rät von Waffengeschäften mit Saudiarabien ab.
BUDDENBERG: Ich glaube, es gibt keinen Zweifel darüber, daß diese Region instabil ist. Da ist die iranische Revolution gewesen, da ist der Irak-Krieg. Trotzdem oder gerade deswegen glaube ich, daß wir etwas für die Stabilität in dieser Region tun müssen.
SPIEGEL: Welchen Rat würden Sie dem Bundeskanzler mit auf den Weg nach Riad geben?
BUDDENBERG: Helmut Schmidt muß sich darüber klar sein, daß es bei seinen Gesprächen, die er dort führt, um die gesicherte Energieversorgung für die Bundesrepublik Deutschland geht. Deshalb sage ich: Nur Mut, Herr Bundeskanzler! Bedenken Sie, daß unser Frieden und unsere Energieversorgung davon abhängen, wieweit wir auch die Sicherheitsinteressen der Saudis respektieren.
SPIEGEL: Herr Buddenberg, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.
S.34Mit Redakteuren Stephan Burgdorff und Paul Lersch.*