WIRTH
(Nr. 2/52, Deutschland)
Es ist bedauerlich, daß Leute wie Wirth, die doch tatsächlich nichts mehr in der Politik zu suchen haben, die Lücke ausfüllen müssen, die unsere gewählten Volksvertreter offenlassen. Nicht Wirth sollte nach Berlin gefahren sein, sondern Vertreter des Bundestags.
Hannover
Helmut Schrüll
Hat der SPIEGEL nicht schon einmal, ich glaube im vorvergangenen Jahre, vom alten Reichskanzler a. D. geschrieben? Wenn ich mich recht erinnere, druckten Sie damals ein Faksimile aus Wirths Schweizer Emigration ab. Schon damals unterschrieb er mit Reichskanzler a. D.
Karlsruhe
Gerhard Breuning
Leser Breuning hat ein gutes Gedächtnis. Der SPIEGEL berichtete in Nr. 32/50 (Kaffee-Serie):
»Die Schweiz, das Schlaraffenland für Liebesgaben-Versand, ist auch das berühmteste Kaffee-Durchgangsland. Anfragen nach dem Verbleib von avisierten Paketen beantwortete in Luzern namens der »Vereinigung Christlich Demokratischer Deutscher in der Schweiz« Joseph Wirth unterschriftlich und mit dem Stempel »Dr. Joseph Wirth, Reichskanzler a. d.« (d kleingeschrieben.) - Red.