WORTE 2002
»Das ist ganz ohne Zweifel ein sehr schöner Tag in meinem politischen Leben.«
Der CSU-Vorsitzende Edmund Stoiber, nachdem er im Januar zum Unions-Kanzlerkandidaten gekürt worden war
»Meine Seelenlage ist kämpferisch. Die Entscheidung hat mich stärker gemacht.«
Die CDU-Vorsitzende Angela Merkel im Januar zu ihrem Verzicht auf die Kanzlerkandidatur
»Die Empörung hatten wir verabredet. Das war Theater, aber legitimes Theater.«
Peter Müller, saarländischer Ministerpräsident (CDU), im März über die lautstarke Kritik seitens der Unions-Politiker im Bundesrat nach der umstrittenen Abstimmung über das Zuwanderungsgesetz
»Die Leute überbewerten den Bundestag.«
Edmund Stoiber im Juli auf die Frage, warum er bei der Debatte zur Arbeitsmarktpolitik gefehlt habe
»Steuererhöhungen sind in der jetzigen konjunkturellen Situation ökonomisch unsinnig, und deswegen ziehen wir sie auch nicht in Betracht.«
Bundeskanzler Gerhard Schröder im Juli
»Wir haben die Wahl gewonnen.«
Edmund Stoiber am 22. September nach ersten Hochrechnungen zur Bundestagswahl
»Binnen Jahresfrist werde ich die Regierung neu bilden.«
Edmund Stoiber nach seiner knappen Wahlniederlage kurz nach Mitternacht am 23. September
»Nach dieser Wahlnacht kriege ich richtig Lust.«
Bundeskanzler Gerhard Schröder am Tag nach der Wahl auf die Frage, ob er 2006 noch einmal antreten wolle
»Man fragt sich manchmal: Ist der Mann bei all seiner Begabung, bei all seinem politischen Geschick, ist der normal?«
Der FDP-Ehrenvorsitzende Otto Graf Lambsdorff über Parteifreund Jürgen Möllemann im September
»Die Vermögensteuer ist keine Neidsteuer - sie ist eine Verantwortungssteuer.«
Der niedersächsische SPD-Ministerpräsident Sigmar Gabriel im November