WUERMELING - DER SPIEGEL
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Briefe

WUERMELING
• aus DER SPIEGEL 41/1954
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WUERMELING

(Nr. 40/1954, Briefe)

Nicht umsonst hat der Volksmund für den Zustand des Zusammenlebens zweier Menschen, die nicht heiraten können, weil der eine oder andere Teil nicht geschieden wird, den schönen Namen »Wuermeling-Ehe« geprägt.

Düsseldorf

Helga Schweimer

*) Ministerpräsident Dr. Hans Ehard. Am 12. Dezember 1951 schrieb Mayr an Lazari: »Ich habe dem Herrn Ministerpräsidenten Dr. Hans Ehard mitgeteilt, daß Sie sich bereit erklärt haben, der Partei in der vereinbarten Weise einen Betrag von 1000 DM zu übergeben ...« Wie wird von Wuermeling die Familie beurteilt, die ohne Verschulden der Partner kinderlos bleibt? Vom bevölkerungspolitischen Standpunkt aus müßte sie geschieden werden, vom ethischen Standpunkt aus wäre eine Scheidung zu verwerfen.

Hagen

Heinrich Melan

Wuermeling sorgt nicht dafür, daß die gemeinsame Steuerveranlagung von Ehegatten aufgehoben wird, im Gegenteil, er setzt sich für die Ehesteuer ein, so daß junge Menschen nach ihrer Eheschließung steuerlich schlechter gestellt werden als vorher. Ist das die erstrebte Lösung zur Beseitigung der »Onkelehe«?

Lüneburg

Joachim Koehler Dipl.-Ing.

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