Zuschuss für Kinderreiche - DER SPIEGEL
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RENTE Zuschuss für Kinderreiche

• aus DER SPIEGEL 2/2000
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Die CDU will bei der geplanten privaten Altersvorsorge eine Familienkomponente einführen. Diesen Vorschlag wird Fraktionsvize Hermann Kues beim Rentengipfel in der kommenden Woche vorlegen. Geringverdiener mit Kindern sollten danach »höhere staatliche Zuschüsse für ihre private Altersvorsorge erhalten als Versicherte ohne Kinder«, fordert Kues.

Zugleich hat sich die rot-grüne Koalition auf Eckpunkte für die Konsensgespräche verständigt. Danach legt der Staat bei der privaten Altersvorsorge von Geringverdienern bis zu einem Jahresbrutto von 60 000 Mark je nach Einkommen bis zur Hälfte der Eigenvorsorge drauf, maximal jedoch 250 Mark. Anerkannt werden alle Anlageformen, wenn sie eindeutig der Altersvorsorge dienen: also bei entsprechender Ausgestaltung auch Bausparverträge, Pensionsfonds oder Immobilien. Bei der Hinterbliebenenrente will Arbeitsminister Walter Riester den Betrag, bis zu dem Witwen oder Witwer ohne Abzüge hinzuverdienen dürfen, auf 1275 Mark einfrieren. Kapitaleinkünfte werden, anders als heute, einberechnet. Wer zudem künftig unter 40 Jahren eine neue Ehe schließt, bekommt im Alter beim Tod des Partners nur noch 50 Prozent Rente (derzeit 60 Prozent). Verbessert wird die Versorgung von Berufsinvaliden. Wer vor dem 55. Lebensjahr erwerbsunfähig wird, erhält wieder mehr Beitragsjahre angerechnet.

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