ZWEITBESTER
(Nr. 5/1971, SPIEGEL-Gespräch mit Gouverneur George Wallace)
Ich danke Ihnen für dieses Interview mit dein zweitbesten Kämpfer für Recht und Ordnung aller Zeiten, »Gouverneur George Corley Wallace«, und kann nur sagen: »Amerika, wenn dieser Mann an die Regierung kommt, sitzt du ganz schön in der Scheiße!« (Siehe 1939.)
Mettmann (Nrdrh.-Westf.) H. FLÖTI
Wenn Wallace Verbrecher bekämpfen will, nennt der linke SPIEGEL dies einen Drang nach rechts. Sitzen denn im SPIEGEL soviel Verbrecher, die Angst haben?
Alzey (Hessen) H. ERDMANN
Sicher wird man bald Prozesse wie gegen Manson und Gespräche wie mit George Wallace zu einem Artikel vereinen können. Wenn sich nämlich Männer wie Wallace um diese Leute kümmern.
Düsseldorf PETER GASTA
Die Erkenntnis des Herrn Wallace kommt leider zu spät. Dank Roosevelt, Baruch, Churchill und Konsorten ist der Bolschewismus »hochgespielt« worden.
Waldrach (Rhld.-Pf.) STREBEL
Und er ist doch ein Neger-Fresser -auch wenn es ihm gelang, im vorigen Jahr mit so großer Mehrheit zum Gouverneur gewählt zu werden. Die Schwarzen wählten entweder gar nicht oder den kleinen Georg, weil es keinerlei Alternative gab. Die fünf Gegenkandidaten, auf die Wallace
stolz ist, waren doch nur Pappkameraden. Übrigens: Gegen die fünf muß der Gouverneur doch wohl 74,8 Prozent der Stimmen erhalten haben und nicht -- wie es im SPIEGEL steht -- 14,8 Prozent.
z. Z. Baltimore (USA) JENS EHRHARDT Leser Ehrhardt hat den Druckfehler bemerkt: Wallace erhielt 74,8 Prozent der Stimmen. -- Red.