Felssturz: Gotthardpass für mehrere Wochen gesperrt - DER SPIEGEL
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Felssturz Gotthardpass für mehrere Wochen gesperrt

Große Steinbrocken drohen, auf die Straße über den Gotthardpass zu rutschen. Die Route mit den schönen Aussichten wird oft genutzt, um den Engpass Gotthard-Tunnel zu umgehen. Jetzt ist sie vorerst gesperrt.
Tremolastraße zur Gotthardpasshöhe: Gesperrt wegen Steinschlaggefahr
Tremolastraße zur Gotthardpasshöhe: Gesperrt wegen Steinschlaggefahr

Tremolastraße zur Gotthardpasshöhe: Gesperrt wegen Steinschlaggefahr

Foto: TMN / Leventina Turismo
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Die legendäre Straße über den Gotthard-Pass ist für mehrere Wochen gesperrt worden. Große Steinbrocken seien in den vergangenen Tagen vom Gebirgskamm herabgestürzt, teilte das Schweizer Bundesamt für Straßen am Pfingstmontag mit.

Die Brocken seien zwar von Überdachungen der Straße abgefangen worden, jedoch drohten inzwischen wegen anhaltender Regenfälle weitere Blöcke nachzurutschen. Direkt betroffen ist der Abschnitt zwischen Göschenen und Andermatt (beide Kanton Uri).

Spezialisten würden mit Hochdruck an der Sicherung der gefährdeten Stellen arbeiten, erklärte die Behörde. Die Straße über den 2106 Meter hohen Pass war vom Mittelalter bis zur Fertigstellung des Gotthard-Straßentunnels 1980 eine der bedeutendsten Alpenpassagen. Heute wird sie wegen der schönen Aussichten gern von Touristen genutzt.

Viele Autofahrer entscheiden sich aber auch für den Pass, um Staus vor dem Gotthard-Tunnel auszuweichen. Gerade zu Pfingsten gab es dort wieder längere Wartezeiten.

abl/dpa