Absturz am Fuji: Japaner überlebt zwei Tage im Erdloch - DER SPIEGEL
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Absturz am Fuji Japaner überlebt zwei Tage im Erdloch

Das neue Jahr hat den Bergsteigern am heiligen Berg Fuji kein Glück gebracht. Beim traditionellen Gipfelsturm starb ein Mann, zwei verletzten sich. Doch ein Japaner kam glimpflich davon: Nach einem Hunderte Meter tiefen Sturz überlebte er in einem selbst gegrabenen Erdloch.
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Tokio - Der 33-jährige Fumio Shoji wollte einem alten Brauch folgend den ersten Sonnenaufgang des neuen Jahres vom Gipfel des mit 3776 Metern höchsten Bergs Japans erblicken, berichtete die Nachrichtenagentur Kyodo. Plötzlich sei er ausgerutscht und 200 bis 300 Meter in die Tiefe gestürzt.

Die folgenden zwei Nächte harrte Shoji in einem selbst gegrabenem Loch aus und ernährte sich von Notproviant und Schnee. Erst nach zwei Tagen konnte er mit gebrochenem Beckenknochen und Frostbeulen gerettet werden.

Die Rettungsbemühungen waren von schlechtem Wetter behindert worden. Ein anderer Mann, der ebenfalls am Neujahrstag vom Fuji aus den ersten Sonnenaufgang des neuen Jahres sehen wollte, war in den Tod gestürzt. Zwei weitere Kletterer erlitten zudem Verletzungen.

abl/dpa