Airports Sorglose Landung
Frankfurt am Main - Heute bedeute Fliegen für viele Menschen Stress, sagte der Präsident der Amsterdamer Schiphol Group, Gerlach Jean Cerfontaine, am Mittwoch zur Eröffnung des "7. Symposiums Passage" in Frankfurt. Die Flughäfen der Zukunft müssten ihren Gästen ein Gefühl der Sorglosigkeit und der Lebensfreude vermitteln.
Bis Donnerstag diskutieren Tourismus-Fachleute über den "Strukturwandel in der Reisebürobranche - Chancen durch neue Technologien".
Dank neuer Technologien seien Fluggäste jederzeit erreichbar, sagte Cerfontaine. So könnten die Flughäfen per E-Mail über Verspätungen informieren oder per Wap-Handy vor Staus oder besetzten Parkplätzen warnen. Die Zeit am Flughafen müsse optimal gefüllt sein durch den Besuch von neuen Gastronomie- und Unterhaltungsangeboten oder Einkaufsmöglichkeiten. Damit erschlössen sich für den Flughafen auch neue Einnahmequellen.
Eine solche Qualitätssteigerung ist für Cerfontaine nur durch Privatisierung und Kooperation der Flughäfen zu erreichen. In den nächsten fünf Jahren würden weltweit 120 Flughäfen privatisiert. Sie würden damit erfolgreicher, flexibler und rentabler.