Augenblick Bergfest
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Zunächst war die Enttäuschung groß, bei der ersten Sprengung wollten ein paar Felsen nicht weichen. Eine Nachsprengung machte dann den Weg frei: Um 12 Uhr mittags war der Durchbruch des Lötschberg-Basistunnels geschafft. Nach elf Jahren Bauzeit überschritten die Arbeiter der Berner und der Walliser Seite den Schuttkegel und reichten sich die Hände.
Die am Großbauwerk beteiligten Ingenieure, Geologen und weitere Tunnelbauer haben beim bislang längsten alpenquerenden Eisenbahntunnel Präzisionsarbeit geleistet: Beim Hauptdurchschlag betrug die Abweichung des nördlichen und des südlichen Teils der Röhre lediglich 13 Zentimeter in der Seite und ein paar Millimeter in der Höhe.