Badeverbot: Erneut Hai vor spanischem Strand gesichtet - DER SPIEGEL
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Badeverbot Erneut Hai vor spanischem Strand gesichtet

Sommer der verirrten Haie: Badegäste an der spanischen Mittelmeerküste fallen von einem Schrecken in den nächsten. Erst wurde ein Hai gesichtet, dann ein Rochen, jetzt wieder ein Hai. Das eher kleine Exemplar vor Murcia bewegte die Behörden, ein Badeverbot auszusprechen.
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Murcia - Alarm vor der spanischen Ostküste: Zum dritten Mal innerhalb weniger Wochen hat ein großer Fisch für Aufregung bei den Badegästen gesorgt. Vor den Stränden von La Manga in der Region Murcia im Südosten Spaniens wurde ein Hai gesichtet. Die Behörden verhängten heute ein Badeverbot. Sie wiesen darauf hin, dass dies eine reine Vorsichtsmaßnahme sei.

Experten sollten prüfen, ob der Hai sich noch in Küstennähe aufhielt oder in tiefere Gewässer zurückgekehrt sei. Ein Beamter sagte der Internetausgabe der Zeitung "El Mundo", bei dem Tier habe es sich um ein relativ kleines Exemplar von höchstens 1,50 Meter Größe gehandelt. "Wahrscheinlich hat der Hai mehr Angst vor uns Menschen als wir vor ihm."

Vor knapp zwei Wochen war in Tarragona im Nordosten Spaniens wegen eines Hais ein Badeverbot verhängt worden. Das 1,60 Meter lange Sandbankhai-Weibchen wurde eingefangen, starb aber wenig später im Meeresaquarium von Barcelona. Es hatte einen größeren Angelhaken verschluckt und an inneren Verletzungen gelitten. Vor einer Woche dann näherte sich ein ein bis zwei Meter langer Rochen derselben Küste bis auf wenige Meter. Wieder erließen die Behörden ein Badeverbot für die Strände.

abl/dpa