Check-in-Probleme: Computerchaos lähmt die Lufthansa - DER SPIEGEL
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Check-in-Probleme Computerchaos lähmt die Lufthansa

Die Abfertigung lief mit Kugelschreiber und Schreibblock statt per PC: Weil bei Computer-Wartungsarbeiten Probleme auftraten, brach das Check-in-System der Lufthansa weltweit zusammen. Stundenlange Verzögerungen waren die Folge.
Check-in-Automat der Lufthansa (Archivbild von 2009): Bordkarten von Hand ausgefüllt
Check-in-Automat der Lufthansa (Archivbild von 2009): Bordkarten von Hand ausgefüllt

Check-in-Automat der Lufthansa (Archivbild von 2009): Bordkarten von Hand ausgefüllt

Foto: A3471 Boris Roessler/ dpa
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Frankfurt am Main - Mal wieder sind Computer schuld. Probleme bei Wartungsarbeiten am zentralen Passagierabfertigungssystem der Lufthansa haben am Samstagmorgen dafür gesorgt, dass zahlreiche Flüge der Airline nur mit Verspätung abheben konnten. Die technischen Schwierigkeiten traten weltweit an allen Standorten des Unternehmens auf und hielten etwa zwei bis drei Stunden an, sagte Stefanie Stotz, eine Sprecherin der Fluggesellschaft, auf Anfrage der Nachrichtenagentur dapd. Seit 10 Uhr laufe das System aber wieder stabil.

Trotzdem, fügte sie hinzu, werde es, nachdem der Fehler behoben wurde, "in der Abarbeitung noch zu Problemen kommen". "Wir bedauern die Unannehmlichkeiten."

Wie viele Flüge deutschlandweit verspätet abgefertigt wurden oder wie groß die durchschnittlichen Verspätungen waren, wisse sie nicht. Am Lufthansa-Drehkreuz in Frankfurt sind am Samstagmittag zwar noch für viele Lufthansa-Flüge Verspätungen angegeben, die sich meist aber auf 15 bis 30 Minuten beschränken. Für die meisten Nachmittagsflüge ist aber bereits wieder ein pünktlicher Abflug vorgesehen.

Während der Datenpanne konnten dagegen etliche Flüge nur mit teils mehrstündigen Verspätungen abheben. Vor allem Langstreckenflüge scheinen davon betroffen gewesen zu sein. Da das computerbasierte Check-in-System, das normalerweise die Daten zusammenführe, nicht funktioniert habe, hätten Mitarbeiter die Daten der Passagiere per Hand eintragen müssen. "Das dauert natürlich länger", sagte Stotz.

Weltweit bietet die Lufthansa täglich rund 1800 Flüge an.

mak/dapd

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